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    04.07.20
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    02.07.20
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    02.07.20
  • Minolta Konica Dimage Digital Kamera

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    10.06.20
  • Minolta Dimage E323, 3.2 MP Digitalkamera

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    02.05.20
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Gebrauchte Digitalkameras von Minolta stehen nach wie vor hoch in Kurs

Zwar wurden Minolta-Systemkameras von vielen Profifotografen, die eher eine Tendenz zu anderen Mitanbietern aus Fernost hatten, eher steifmütterlich behandelt … doch bei Laien erfreuten sich die analogen wie auch digitalen Nachfolger aus dem Hause Konica Minolta stets großer Beliebtheit. Eine Beliebtheit, die bis heute anhält. So haben analoge Modelle von Minolta, wie die legendäre Minolta 7000, bis heute ihre Fans und Freunde. Und auch die Dimage Z 1, eine kompakte Digitalkamera von Minolta, versteht es nach wie vor zu begeistern.

Als Minolta den Schritt ins digitale Zeitalter gewagt hat

Tatsächlich war das Unternehmen Minolta mit seiner breit aufgestellten Produkt-Palette (bis hin zu Büro- und Medizintechnik) einer der ersten, die den Schritt hin zu Digitalkameras gewagt haben. Die nämlich wurden ab 1986 produziert, seinerzeit noch als so genannter Still Video Back, als digitale Rückwand für die Minolta 9000. Die galt als das „Flaggschiff“ des Unternehmens. Eine von Gehäuseseite robuste Ganzmetallkonstruktion, die auch für Profifotografen und den harten Outdoor-Einsatz interessant war. Tatsächlich liefern und lieferten nämlich sämtliche renommierten Hersteller bei ihren Top-Modellen so ausgereifte Qualitätsprodukte, dass die Frage ob Canon, Nikon oder Minolta besser geeignet wäre obsolet ist: So ging auch Fritz Pölking, der bekannte Altmeister der Naturfotografie, davon aus, dass die Entscheidung, ob man mit einer Nikon F-90, einer Canon EOS oder einer Minolta Dynax 7 xi nach Kenia reist, für die Qualität der Fotos uninteressant ist. Denn die macht nach wie vor der Fotograf selbst!

Minoltas legendäre Optiken

Tatsächlich nämlich hat gerade Minolta Optiken konstruiert, die bist heute in Fachforen und auf Kleinanzeigenportalen wie Quoka gesucht werden und längst legendär sind. Etwa die 200 mm Makrooptik, die noch immer von vielen Fotografen an ihrer alten Minolta-Gebrauchtkamera oder einer neuen Sony gerne genutzt wird. Denn damit lassen sich Falter und Kleintiere – und das aus einem gebührenden Aufnahmeabstand - perfekt in Szene setzen. Auch für Porträtaufnahmen sind diese leichten Teleoptiken zwischen 135 und 200 Millimeter Brennweite natürlich ideal, da sie die abgebildete Person vor ihrem Hintergrund freistellen und damit die Bildaussage auf das eigentliche Motiv „verdichten“. Übrigens ist Minolta einer der ältesten Kamerahersteller Japans und kann damit auf eine bewegte Firmengeschichte und echte Klassiker im Spiegelreflexsektor zurückblicken. Etwa die Minolta XG Reihe, mit der viele ältere Hobby- und spätere Berufsfotografen ihr Handwerk erlernt haben. So kam die Minolta XG-1 Ende der 70 er Jahre auf den Markt und galt als eine der ersten bezahlbaren Fotoapparate mit elektronischer Belichtungssteuerung. Im Gegensatz zu dieser Anfänger- und Einsteigerkamera galten die Minolta XG-7 und XG-9 dann schon als äußerst „gehoben“. Eine Zahlenabfolge, die sich auch später bei den digitalen Minolta-Modellen wie auch den Sony Kameras bewährt hat. Denn auch hier steht bzw. stand die 9, 99 (vergleiche Sony Alpha SLT-A 99) oder 9000 für das jeweilige Top-Modell.

Du willst eine gebrauchte Minolta-Digitalkamera kaufen?

Im Bereich der „Digitalfotografie für jedermann“ punktete Minolta dann mit seiner Dimage, einer digitalen Kompaktkamera, die von 1996 bis 2006 gebaut wurde. Die hatte zwar noch eine heute vergleichsweise bescheidene Auflösung unterhalb der 5 Megapixel-Grenze, konnte jedoch mit einem Brennweitenbereich bis hin zum Tele von 200 bzw. 250 mm punkten. Auch Systeme zur Bildstabilisierung sowie Hochformathandgriffe waren für die späteren und gehobenen Modelle kein Fremdwort … wer eines dieser alten digitalen Schätzchen in einem Kleinanzeigenportal entdeckt und haben will, sollte also genau nachfragen/nachschlagen, welche Technik exakt in der Kamera verbaut ist. Sehnlich erwartet von vielen wurden dann die ersten echten digitalen Spiegelreflexkameras von Minolta wie die 7 D, die mit vollem Namen „Konica Minolta Dynax 7D“ hieß. Hier war bzw. ist der Bildstabilisator im Gehäuse integriert und kann man sicherlich von einem professionellen (Arbeits)Gerät reden. Spitzenmodell und „Flaggschiff“ war jedoch, einmal mehr, die Minolta Dynax 9, die in Europa Ende 1998 kurz vor Weihnachten vorgestellt wurde. Da diese Kamera ausschließlich für Profifotografen gedacht war, wurde ganz bewusst auf Motivprogramme verzichtet, einen Weg, den man heute zum Beispiel auch bei der Panasonic Lumix DMC-GH4 geht. Denn auch die gilt als reines „Arbeitstier“, womit wir bei der Krux vieler Top- und Spitzenmodelle angelangt sind: Denn die besitzen oftmals eine Fülle an Funktionen, die von Laien ohnehin kaum genutzt werden. Dafür fehlen dann mitunter die bekannten und beliebten Motivprogramme. Und auch die Robustheit der Profimodelle hat ihren Preis, sprich, ein hohes Gewicht. Damit kann es durchaus sein, dass manch zarter Frauenhand eine Canon D 5, die Nikon 800 oder eine Sony Apha 9 schlichtweg zu klobig und zu schwer ist.

Minolta-Digitalkameras: Abschließende Worte!

Du solltest dich also stets fragen, wo und wie du (d) eine Kamera einsetzen willst und für was die letztendlich gebraucht wird! Ein winterliches Motiv, das mit einer Minolta XG-1, die vorher auf einem Stativ ausgerichtet wurde, fotografiert ist. Die Spiegelreflex war mit einem 135 mm Teleobjektiv von Minolta bestückt und wurde aus dem Wohnzimmer heraus, via Kabelfernauslöser, „gezündet“. Danach musste das Dia dann nur noch gescannt werden!
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