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Buch: Die weiße Löwin (Henning Mankell) - Roman

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Buch Die weiße Löwin Henning
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Standort:
D-85737 Ismaning
Anzeige:
256005947
Datum:
12.07.2019
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privates Angebot
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Beschreibung:

Die weiße Löwin (schwedisch: Den vita lejoninnan) ist der Titel eines 1993 erschienenen schwedischen Kriminalromans von Henning Mankell als dritte Folge der Krimireihe um den schwedischen Kommissar Kurt Wallander nach Mörder ohne Gesicht und Hunde von Riga.

1996 folgte unter der Regie von Per Berglund eine von Schweden, Dänemark sowie Norwegen finanzierte Verfilmung Die Weiße Löwin (Den Vita lejoninnan) mit Rolf Lassgård in der Rolle des Kurt Wallander.

Nach einem historischen Prolog in Südafrika (Gründung des Afrikaner Broederbond 1918, Einführung der Apartheid) beginnt die eigentliche Handlung, die im Frühjahr 1992 spielt: Eine Immobilienmaklerin verschwindet aus Ystad und wird nach längerer Suche durch die Polizei erschossen in einem Brunnen außerhalb von Ystad aufgefunden. Kommissar Kurt Wallanders Ermittlungen im Umfeld der freikirchlich engagierten Frau ergeben keinen Hinweis auf den Täter. Als bei einer Tatortbegehung ein Haus in der Nachbarschaft explodiert, finden die Kriminaltechniker dort Reste einer russischen Funkanlage, eine Pistole und einen abgeschnittenen Finger eines schwarzen Mannes.

Parallel zu dieser Handlung erfährt der Leser in einem anderen Handlungsstrang, zu dem gelegentlich gewechselt wird, dass der Finger dem Südafrikaner Victor Mabasha gehört, der von einer Zelle des südafrikanischen Geheimdienstes dazu angeheuert worden ist, eine prominente, jedoch noch nicht genannte südafrikanische Persönlichkeit zu erschießen, damit das Land im Bürgerkrieg versinkt und die alten Eliten das System der Apartheid wieder einführen können. Zu diesem Zweck schickt Jan Kleyn, der Initiator der Verschwörung, Mabasha nach Schweden, um dort in einem verlassenen Gehöft unter Anleitung des brutalen ehemaligen KGB-Agenten Konovalenko für das Attentat zu trainieren. Als Mabasha die schlechte und entwürdigende Behandlung durch Konovalenko, der auch die unverhofft auf dem Gehöft auftauchende schwedische Immobilienmaklerin erschossen hat, nicht mehr erträgt und sich an ihm rächen will, schneidet ihm dieser im Kampf den Finger ab. Mabasha kann aber Konovalenko niederschlagen und verlässt das Haus in der Meinung, dass dieser tot sei. Der Russe hat aber überlebt, sprengt das Haus in die Luft und macht sich auf die Suche nach dem Südafrikaner, um diesen zu töten. Mabasha, der weiß, wer Wallander ist, sucht bei ihm Zuflucht, um Konovalenko zu entkommen. Jan Kleyn schickt zur gleichen Zeit einen neuen Killer, Sikosi Tsiki, nach Schweden, um ihn von Konovalenko ausbilden zu lassen.

Ein weiterer Handlungsstrang der Geschichte sind die Ermittlungen des südafrikanischen Staatsanwaltes Scheepers, der dem Präsidenten de Klerk persönlich berichtet. Obwohl zunächst vermutet wird, dass der Präsident selbst das Ziel des Anschlages sein soll, wird bald klar, dass Mandela getötet werden soll. In Schweden kommt es zur Krise, als Konovalenko Mabasha aus Wallanders Wohnung entführt und auf einem Truppenübungsplatz ermordet. Wallanders später ebenfalls entführte Tochter Linda kann jedoch fliehen. Wallander, der Konovalenko zum Truppenübungsplatz gefolgt ist, hat bei der Verfolgung des Russen aus Notwehr dessen Komplizen erschossen, weswegen er sich schwere Vorwürfe macht. Nach einer Verfolgungsjagd mit dem Auto fährt Konovalenko gegen einen Betonpfeiler und verbrennt bei lebendigem Leibe. Wallander, den die Ereignisse - insbesondere der Tod verschiedener Menschen und die Bedrohung seiner Tochter - stark zusetzen, wird vom Arzt wegen Depression krankgeschrieben. Zuvor kann er noch veranlassen, dass über Interpol ein entscheidender Hinweis nach Südafrika übermittelt wird. Dort kann Scheepers das Attentat auf Mandela in allerletzter Minute vereiteln.
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