Maßkrug 1l LÖWENBRÄU Hof (Saale), Steinzeug grau Aufgelegt Salzglasur, Höhe 18,7 cm, Durchmesser Boden 10,2 cm, Durchmesser Öffnung 8 cm, Gewicht: 955 Gramm, gebraucht
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Exportbierbrauerei Löwenbräu Karl Militzer - Hof Saale, Region: Bayern - Oberfranken
- 1618 der zugewanderte Hans Müllitzer erhält das Bürger- und Braurecht der Stadt Hof
- 1847 offizielles Gründungsjahr (der Bäcker Johann Georg Militzer wird erstmals als Kommunbrauer erwähnt)
- ab 1883 Johann Karl Albrecht Militzer entwickelt die Kommunbrauerei allmählich zur berufsmäßigen Bierbrauerei
- 1923 Übernahme der ehemaligen Löwenbräu und Umbenennung in Exportbierbrauerei Löwenbräu Hof i.B., Karl Militzer
- 1963 64 Wegen gerichtlicher Auseinandersetzungen mit der Löwenbrauerei in München erhalten die Biere die Bezeichnung 'Löwenhof'
- 1972 Fusion mit der Brau AG Nürnberg (Tucher)
- 1978 Abstufung von der eigenständigen Brauerei zur Zweigniederlassung der Brau AG Nürnberg
- 1985 Endgültige Einstellung des Betriebes
- 1993 Abriss der Brauerei
Bierkrug 0,5l brauereifrei, Steinzeug grau Salzglasur, Höhe 12,5 cm, Durchmesser Boden 9,2 cm, Durchmesser Öffnung 7,7 cm, Gewicht: 611 Gramm, gebraucht
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brauereifrei - ideal für das eigene Wappen
Bierkrug 0,25l Brauerei Mutzig, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 11,5 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 8,1 cm, Durchmesser Öffnung 6,5 cm, Gewicht: 453 Gramm, gebraucht
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Die Brauerei Mutzig ist eine ehemalige Brauerei im elsässischen Mutzig. Das Unternehmen wurde 1810 gegründet und 1989 aufgelöst. Die Gebäude der Brauerei stehen als Monument historique unter Denkmalschutz. Die Marke gehört heute zur Heineken-Gruppe und wird in Afrika vermarktet. Gegründet wurde das Unternehmern im Jahr 1810 von Antoine Wagner. Mehr als fünf Generationen war die Brauerei in Familienhand und produzierte Biere wie Mutzig, Mutzig Pils, Mars Bock, Gold Stars, Gols Als, Felsbourg, Val de Bruche, Mutzig Export und Luxe exportation. Die Produktion begann in einem kleinen Gebäude im Ortszentrum (heute 56, Rue du Maréchal Foch). Anfangs produzierte das Unternehmen ca. 500 Hektoliter pro Jahr. Im Jahr 1844 übernahm Jér me Wagner (1821 1889) das Unternehmen und baute es stetig aus. In dieser Zeit entstanden auch die meisten der erhaltenen Gebäude. Im Jahr 1870 produzierte die Brauerei rund 6.000 Hektoliter. Im Jahr 1886 übernahm Camille Wagner (1855 1927) die Brauerei. Die Arbeiten von Louis Pasteur zu Gärung und Fermentation eröffneten auch im Brauwesen neue Möglichkeiten. Das Werk, inzwischen an seinem heutigen Standort im Nordwesten der Stadt, wurde umfassend modernisiert. Dies ermöglicht eine bessere Überwachung und gleichbleibende Qualität bei der Herstellung des Bieres. Die Braumenge stieg weiter an: 12.000 hl im Jahr 1886, 25.000 hl im Jahr 1900 und 40.000 hl im Jahr 1914.
Im Jahr 1932 übernahm Jér me II. Wagner (1891 1975) die Geschäfte. Wagner nutzte moderne Marketingmöglichkeiten, um das Mutzig-Bier weltweit bekannt zu machen und exportierte auch nach Afrika. Bis zu 70.000 hl produzierte man 1940. Im Jahr 1959 übernahm Roland Wagner (1925 1997) das Unternehmen. Dank der Automatisierung der Abfülllinien wurden die Flaschen- und die Fassabfüllung modernisiert. So wurden 1964 340.000 Hektoliter abgefüllt. 1969 schloss sich die Brauerei Mutzig mit den Brauereien de l Espérance, de la Perle, de Colmar und Haag in Ingwiller zur L Alsacienne de brasserie (Albra) zusammen. Albra wurde 1972 von Heineken übernommen. Heineken schloss die Brauerei Mutzig 1989. Heineken verkauft bis heute ein Pils mit dem namen Mützig in Afrika. Das Bier trägt den deutschen Namen der Stadt mit einem Umlaut, da der Name Mutzig nur für Bier verwendet werden darf, das aus dem Ort selbst stammt. Das Mützig-Bier wird allerdings in der Brauerei de la Valentine in Marseille hergestellt, in Lizenz auch von der Brauerei Bralirwa in Ruanda, der Brauerei Bralima in der Republik Kongo und den Brasseries du Cameroun in Kamerun. Die stillgelegten Brauereigebäude erwarb 1992 die Stadt Mutzig. Neun Jahre später wurden das leer stehende Gebäudeensemble 2001 als Monument historique unter Denkmalschutz gestellt. Zwei Gebäude wurden 2009 wieder genutzt: In das aufgrund seiner Architektur Schloss genannte Hauptgebäude zog ein Gründerzentrum ein. Außerdem baute man zwei Nebengebäude, in dem Teile der öffentlichen Verwaltung und ein Hotel unterkamen, im anderen wurden Wohnungen eingerichtet. In den übrigen Gebäuden möchte die Stadt Büros, eine kleine Brauerei und ein Museum unterbringen.
Bierkrug 0,25l Kulmbacher Sandlerbräu, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 10,5 cm, Durchmesser Boden 7,7 cm, Durchmesser Öffnung 6 cm, Gewicht: 411 Gramm, gebraucht
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Die Kulmbacher Brauerei Aktien-Gesellschaft mit Sitz in Kulmbach ist ein deutsches Brauereiunternehmen, das 1846 als Reichelbräu durch Johann W. Reichel, Johann K. Scheiding und Johann M. Hübner gegründet wurde. Bereits 1895 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Mehrheitseigner mit 63,8 % (Stand 2021) ist die Paulaner Brauerei Gruppe, ein Joint-Venture von Heineken und der Schörghuber Unternehmensgruppe. Seit 1980 erfolgten Unternehmenserweiterungen, dabei wurden 1980 und 1984 mit den Firmen Sandlerbräu und Mönchshof-Bräu weitere Biermarken ins Sortiment aufgenommen. 1986 übernahm die Schörghuber Unternehmensgruppe 49,9 % des Aktienkapitals. 1987 begann die Produktion von Kapuziner Weißbier. In den 1990er Jahren erfolgte die Übernahme der Sternquell-Brauerei Plauen, der Braustolz-Brauerei Chemnitz, der Ersten Kulmbacher Aktienbrauerei (EKU) sowie eine Mehrheitsbeteiligung an den Bad Brambacher Mineralquellen. Seit 1996 sind EKU, Reichel, Sandler und Mönchshof in der Kulmbacher Brauerei AG vereinigt. Nach dem Konkurs der Erste Kulmbacher Actienbrauerei Aktiengesellschaft wurde der Geschäftsbetrieb auf die Markgrafenbräu GmbH übertragen und diese in Kulmbacher EKU Brauerei GmbH umbenannt. 2002 überstieg nach Inbetriebnahme einer neuen Bügelverschlussanlage und Filteranlage der Getränkeausstoß erstmals drei Millionen Hektoliter. 2002 wurden die Coburger Brauereien Sturm und Scheidmantel übernommen. Sie wurden zur Coburger Brauerei zusammengeschlossen, jedoch wurden die Biere von Sturm und Scheidmantel anschließend noch einige Jahre unter eigenen Namen verkauft. Seit 2003 wurden mit der Privatbrauerei Scherdel in Hof und der Aktienmehrheit (90,7 %) an der Würzburger Hofbräu AG erneut zwei Unternehmen in die Kulmbacher Gruppe integriert. Die Kulmbacher Brauerei AG führt in ihrem Firmenzeichen das Stadtwappen. Dieses wurde der Reichelbräu 1926 durch den Kulmbacher Stadtrat genehmigt. Sechs Jahre später erschien das erste Reichelbräu Edelherb auf dem deutschen Markt. Seit der Saison 2006 2007 ist Kulmbacher das offizielle Bier des 1. FC Nürnberg und darf im Max-Morlock-Stadion ausgeschenkt werden. Die Brauerei erwarb damit auch die Werberechte und darf mit dem Verein werben. Die Brauerei ist Ausrichter der Kulmbacher Bierwoche (auch Kulmbacher Bierfest), zu der jährlich 100.000 Besucher kommen. Veranstaltet wird die Bierwoche von der Stadt Kulmbach und der Kulmbacher Brauerei. Die erste Kulmbacher Bierwoche fand 1939 statt. Veranstaltet wurde sie zunächst vom Kulmbacher Verkehrsverband, der mit dieser Aktion für die Stadt und ihre Errungenschaften im Bereich der Nahrungsmittelindustrie wie Bier und Wurstwaren werben wollte. Am 6. Mai 2009 kam es gegen 13.30 Uhr bei Abrissarbeiten im Lagerkeller der Kulmbacher Brauerei zu einem Großbrand. Anfang April 2009 wurde beschlossen den 1968 erbauten und 44 Meter hohen Hochturm der früheren EKU Brauerei in der EKU-Straße abzureißen. Die Brandursache war Funkenflug, ausgelöst durch Arbeiten mit einem Winkelschleifer. Zunächst führte dies zu einem leichten Brand, welcher aber nicht sofort gelöscht werden konnte. Bei dem Brand wurden 17 Menschen verletzt, davon erlitten 13 Personen eine Rauchgasvergiftung. Das ausgebrannte Gebäude wurde später abgerissen. Mit Wirkung vom 12. Januar 2010 wurde die Notierung der Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse eingestellt. Mit Wirkung vom 30. November 2010 folgte die Einstellung im Segment m:access der Börse München. Markus Stodden ist seit 1. Januar 2013 Sprecher des Vorstands und für die Ressorts Vertrieb und Marketing zuständig. Mathias Keil ist seit 1. Oktober 2018 vom Aufsichtsrat berufen worden und verantwortet die Bereiche Finanzen und Technik. 2015 wurden die Markenrechte des insolventen Brauhauses Schweinfurt übernommen, drei Jahre später (September 2018) übernahm die Kulmbacher die Markenrechte der Erlanger Traditionsbrauerei Kitzmann. Die Kulmbacher Brauerei AG ist mehrheitlich (63,8 %) im Besitz der Paulaner Gruppe. Zweitgrößter Aktionär mit 25,8 % ist die Kulmbacher Ireks-Gruppe.
Bierkrug 0,25l Brauerei Lasser, Lörrach, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 10 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 8 cm, Durchmesser Öffnung 6 cm, Gewicht: 413 Gramm, gebraucht
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Die Brauerei Lasser GmbH & Co KG ist eine Brauerei mit Sitz in Lörrach. Die seit 1850 bestehende Brauerei wurde zunächst vom Oberbrauer Adam Lasser übernommen und wird bis heute von der Familie Lasser-Walter geführt. Seit 2000 liegt die Geschäftsführung bei Andreas Walter. Der Betrieb hat eine Produktion von etwa 70.000 Hektoliter jährlich. Lasser produziert sieben verschiedene Biersorten, darunter Pils, Export sowie diverse alkoholfreie Getränke unter der Marke Libella. Der Vertriebsbereich reicht von Baden-Baden bis Lörrach und vom Bodensee bis Tuttlingen. Die Brauerei engagiert sich zudem in vielen Bereichen des Sports und der Kultur. Die mehrfach DLG-prämierte Brauerei Lasser ist Mitglied im deutschen Brauerbund. Die Geschichte der Privatbrauerei Lasser begann im Jahre 1850, als der Brauer Friedrich W. Enderlin aus Efringen-Kirchen am Fuße des Hünerbergs ein Brauhaus errichtete. Jenes Brauhaus Enderlins wurde noch im gleichen Jahr an den Küfermeister Joseph Jakob Vortisch verkauft. 1858 ging die Brauerei in den Besitz von Johann Josef Grether-Dietschy über, welcher den Oberbrauer der Basler Cardinal-Brauerei,Adam Lasser, nach Lörrach holte, dem er die Leitung seiner Brauerei übertrug. Da Adam Lasser ursprünglich aus Bayern stammt, galt er in Lörrach zu dieser Zeit noch als Ausländer und musste sich als solcher erst das Recht verschaffen, Bier brauen und ausschenken zu dürfen. Dieses Recht wurde ihm vom Bürgermeister und Gemeinderat zugestanden. 1861 wurde seinem Gesuch auf Einbürgerung nachgekommen, so dass er 1864 selbst die Brauerei kaufen konnte. Als Adam Lasser 1865 im Alter von 50 Jahren verstarb, führte sein Bruder Wolfgang Lasser, der ebenfalls Oberbrauer war, das Lebenswerk fort. Im Sommer 1869 eröffnete Wolfgang Lasser in einem Felsenkeller am Fuße des Schädelbergs zusätzlich eine Kellerwirtschaft, in dem sieben große Tische Platz für etwa hundert Personen boten. Als Wolfgang Lasser dann 1880 starb, führte zunächst seine Frau Karoline bis zu ihrem Tod 1896 die Geschäfte des Unternehmens, die dann später von ihrem Sohn Carl Adam weitergeführt wurden. Zur Zeit der Jahrhundertwende wurde der Sudkessel Adam Lassers mit 17 Hektoliter durch einen mit 150 Hektoliter ersetzt und somit die Jahresproduktion von 2.500 hl auf 6.000 hl ausgeweitet. Die während der beiden Weltkriege stark zurückgegangene Produktion stieg nach 1945 wieder schnell und sicherte das Überleben des Unternehmens.
Als 1934 Carl Adam Lasser starb, ging die Leitung an seinen Sohn Karl Lasser, der damals mit 26 Jahren und einem Abschluss als Diplom-Braumeister der Brauer-Hochschule Weihenstephan auf die Leitung des Unternehmens vorbereitet war und dieses bis 1989 leitete. Neben Bier wurde das Sortiment der Brauerei Lasser 1954 dann durch die alkoholfreien Libella-Markengetränke erweitert. 1989 übernahm dann Dorothee Walter geb. Lasser, die Tochter Karl Lassers, die kaufmännische Leitung der Brauerei. Seit 2000 liegt die Verantwortung bei der fünften Generation der Familie Lasser, dem Sohn Andreas Walter, der als Braumeister und Wirtschaftsingenieur ausgebildet ist. Seit 2004 arbeitet die Brauerei Lasser eng mit der Schweizer Brauerei Fischerstube in Basel zusammen, in deren Auftrag ausschließlich für den Schweizer Markt gebraut und abgefüllt wird. Im Jahr 2017 hatte die Brauerei einen Jahresausstoß von ca. 70.000 hl und wurde von knapp 70 Mitarbeitern in Verwaltung, Versand, Fuhrpark und Brauerei betrieben.
Bierkrug 0,25l Brauerei Heller, Bamberg, seit 1678, Steinzeug beige Siebdruck glaciert, Höhe 9,4 cm, Durchmesser Boden 7,8 cm, Durchmesser Öffnung 6,2 cm, Gewicht: 297 Gramm, Punzierung: Studio Wagner, Bavaria, 8671 Marktleuthen, gebraucht
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Das Schlenkerla (früher Zum blauen Löwen, auch Brauerei Heller) ist eine historische Brauereigaststätte in Bamberg. Sie wurde erstmals 1405 urkundlich erwähnt und ist die bekannteste Rauchbierbrauerei Deutschlands. Das Gebäude Zum Blauen Löwen, in dem sich heute die Gaststätte Schlenkerla befindet, wurde erstmals 1405 urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit lag das Gebäude rund um die Klosterkirche der Dominikanermönche in der Hand der Familie Zollner. Der Büttner Asmus Schneider war 1538 vermutlich der erste Eigentümer, der in dem Gebäude Zum blauen Löwen eine Gaststätte und Brauerei einrichtete. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Anwesen fast vollständig zerstört. 1649 erwarb Jakob Stengel die Ruine und begann mit dem Wiederaufbau. In den darauffolgenden Jahren wurde das Haus mit einem Rückgebäude erweitert. 1714 sah sich der neue Besitzer, Georg Zimmermann, durch seine Misswirtschaft gezwungen, Konkurs anzumelden. Johann Peter Hirsch, Unterschultheiß des St.-Georgen-Viertels, erwarb das gesamte Anwesen und das Braurecht. 1738 kaufte Johann Wolfgang Heller die Brauerei und gab ihr den noch bestehenden Namen Hellerbräu. Zusätzlich eignete er sich einen Felsenkeller auf dem Kaulberg an, den er mit Feld und Garten seiner Tochter vererbte. Sein Enkel Josef Heller übernahm 1797 die Geschäfte und kaufte den Felsenkeller auf dem Kaulberg zurück. Mit dem Erwerb der Brauerei durch Konrad Graser 1866 begann eine neue Ära. Die Brauerei ist noch heute in Händen seiner Nachkommen. Mit der Heirat seines Sohnes Andreas 1877 zog sich Konrad aus dem Geschäft zurück. Nach Andreas Tod übernahm 1906 dessen Sohn Michael die Geschäfte. Er erweiterte durch den Kauf eines weiteren Grundstücks am Oberen Stephansberg den Felsenkeller und baute die Sommerwirtschaft aus. 1926 erweiterte er auch die Gaststätte durch Pachtung der Dominikanerklause. Zusätzlich ließ er 1936 ein Sudhaus und eine Flaschenabfüllanlage errichten. Nach seinem Tod 1943 führten seine Witwe Margarete und die Tochter Elisabeth die Brauerei in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs. Gegenwärtig befindet sich die Brauerei im Besitz von Matthias Trum, dem Enkel von Jakob und Elisabeth Trum. Die Brauerei ist einer der Schauplätze der Erich-Kästner-Verfilmung Das fliegende Klassenzimmer (1973). Die Gaststätte heißt im Film Zum tollen Hund.
Bierkrug 0,25l Binding Brauerei Frankfurt am Main, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 10,3 cm, Durchmesser Boden 7,5 cm, Durchmesser Öffnung 6 cm, Gewicht: 361 Gramm, Microriß (sh. Bild), gebraucht
Versand: Hermes bruchsicher 4,50
Die Binding-Brauerei AG ist ein zur Radeberger Gruppe gehörendes Brauereiunternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main. Bis September 2023 wurden im Stadtteil Sachsenhausen die Marken Binding, Henninger, Schöfferhofer Weizen und Clausthaler gebraut und abgefüllt. Seit 2023 füllt Tucher Bräu (ebenfalls Radeberger Gruppe) in Nürnberg Fürth Bier der Marke Binding ab.Der Gründer Conrad Binding war ein Küfer und Bierbrauer, der am 1. August 1870 die kleine Brauerei Glock in der Frankfurter Altstadt kaufte. Zur Brauerei gehörten die Gaststätte Stadt Schwalbach am Garküchenplatz in der Frankfurter Altstadt und ein Felsenkeller an der Darmstädter Landstraße in Sachsenhausen zur kühlen Lagerung des Biers. Binding baute 1881 bei dem Felsenkeller am Sachsenhäuser Berg (wo sich auch die Henninger-Brauerei befand) eine neue, moderne Brauerei und schloss die alte. Im gleichen Jahr erwarb er die Brauerei Schneider am Kornmarkt. Zum 16. Mai 1885 wandelte er sein Unternehmen in eine Aktiengesellschaft um, zunächst unter der Firma Bindingsche Brauerei-Gesellschaft, ab 1899 Brauerei Binding AG. 1905 wurde die Frankfurter Brauerei Fritz Reutlinger übernommen. 1919 wurde die Actien-Brauerei Homburg (vormals Messerschmitt) in Bad Homburg vor der Höhe von der Brauerei Binding AG übernommen, die 1921 mit der Hofbierbrauerei Schöfferhof & Frankfurter Bürgerbrauerei AG (Zusammenschluss 1905, Sitz in Frankfurt, Brauereien in Mainz, Kassel und Frankfurt) zur Schöfferhof-Binding-Bürgerbrauerei AG fusionierte wobei rein formal bzw. juristisch Schöfferhof-Bürgerbrauerei die aufnehmende Gesellschaft war und Binding unterging . Im Jahr 1939 wurde die Firma in Schöfferhof-Binding-Brauerei AG geändert. Im gleichen Jahr wurde das erste Fass der auch heute noch bekannten Marke Römer Pils angestochen. Die Sachsenhäuser Brauerei wurde im Zweiten Weltkrieg durch einen Luftangriff zu rund 70 Prozent zerstört. Das Ende der 1950er Jahre gebaute Sudhaus mit den großen Fenstern, hinter denen die fünf kupfernen Sudkessel sichtbar sind, war das markanteste Gebäude der Brauerei. Bis 1985 befand sich gegenüber dem Sudhaus, auf der anderen Straßenseite, die Binding-Mälzerei, in der bis in die 1970er Jahre das eigene Braumalz produziert wurde. Dieses große Backsteingebäude stammte zu wesentlichen Teilen noch aus dem 19. Jahrhundert, mit einem Anbau aus den 1950er Jahren. Weithin sichtbar war eine große eiserne Belüftungshaube (Hutze) mit dem Schriftzug BINDING, die sich mit dem Wind drehte. Die Frankfurter Braustätte war die größte Brauerei in Hessen und beschäftigte auf dem etwa 56.000 m großen Werksgelände rund 150 Mitarbeiter. Bekanntes Markenzeichen ist ein stilisierter Adler, da die Stadt Frankfurt am Main einen Adler im Wappen trägt. In den 1960er Jahren verwendete Binding die Reklamefiguren Schorsch und Schaa, zwei biertrinkende und Mundart babbelnde Frankfurter. 2001 wurden die in- und ausländischen Vertriebsrechte der benachbarten Henninger-Brauerei übernommen. Die Binding-Brauerei AG firmiert seit 2002 als Radeberger Gruppe, zu der Großbrauereien wie z. B. die Radeberger Exportbierbrauerei und die Berliner-Kindl-Brauerei gehören. Sie ist mit einem Ausstoß von rund 13 Millionen Hektolitern der größte Braukonzern in Deutschland. Die 1995 aus Anlass des 125-jährigen Bestehens der Brauerei gegründete Binding-Kulturstiftung verleiht seit 1996 den hoch dotierten Binding-Kulturpreis. 2008 und 2009 wurde in den Medien eine Sitzverlegung, insbesondere nach Bad Vilbel oder Nieder-Eschbach diskutiert. Am 29. September 2022 kündigte die Radeberger Gruppe an, die Binding-Brauerei in Frankfurt am Main zu schließen und Bier der gleichen Marken an anderen Standorten der Gruppe zu brauen. Die Produktion und Abfüllung wurde schrittweise bis zum 21. September 2023 beendet. Die Marke Binding wird seither bei Tucher Bräu in Nürnberg Fürth gebraut und abgefüllt, die Marken Clausthaler und Schöfferhofer werden in der Dortmunder Actien-Brauerei gebraut und abgefüllt. Beide Brauereien gehören ebenfalls zur Radeberger Gruppe. Der Sitz der Radeberger Gruppe selbst verblieb in Sachsenhausen. Seit den 1960er Jahren expandierte Binding in Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordbaden. Zahlreiche Brauereien, mit zum Teil akuten wirtschaftlichen Problemen, wurden übernommen und in den meisten Fällen umgehend geschlossen. Aus einer dieser späten Übernahmen stammt die Marke Clausthaler (während die Marke Schöfferhofer schon seit der Fusion von 1921 zum Binding-Konzern gehört). Abgeschlossen wurde diese Entwicklung mit der Übernahme der Marken- und Vertriebsrechte der anderen großen Frankfurter Brauerei, der b
Bierkrug 0,25l Brauerei Zoller-Hof, Sigmaringen, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 10,5 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 7,9 cm, Durchmesser Öffnung 6,1 cm, Gewicht: 391 Gramm, gebraucht
Versand: Hermes bruchsicher 4,50
Die Brauerei Zoller-Hof Graf-Fleischhut GmbH & Co. KG ist eine privatgeführte Brauerei aus Sigmaringen, in der Biere und andere Getränke produziert werden. Die Brauerei wurde von Carl Fidelis Graf 1845 vor den Stadtmauern Sigmaringens gegründet. Aufgrund der günstigen Lage war es möglich, gute Kontakte zu dem fürstlichen Haus Hohenzollern aufzubauen. Sein Sohn Hermann Graf führte in den 1890er Jahren das elektrische Licht in der Brauerei ein. Dessen Sohn Paul Graf baute eine neue Brauerei. Bis heute ist dieses Gebäude der Kern der Brauerei. Er investierte in Kompressionskältemaschinen und veränderte damit die Bierherstellung, indem er auf geschlagenes Eis verzichtete und so eine ganzjährige Kühlung stattfinden konnte. Sein Sohn Hermann und Schwager Alexander Fleischhut überstanden mit der Brauerei die Kriegswirren und investierten in Sud- und Lagerkeller und den Bau einer Flaschenfüllerei. Nach einem Brauerstudium im Wissenschaftszentrum Weihenstephan trat in den 1960er Jahren Peter Fleischhut in die Brauerei ein. Bis zu seinem krankheitsbedingten Ausscheiden 2002 hat er die Brauerei mehrfach umgebaut. Mit 45 Mitarbeitern produziert und vertreibt seine Tochter Claudia Sieben, die heutige Inhaberin in sechster Generation, gemeinsam mit Geschäftsführer Ralf Rakel heute Biere und alkoholfreie Getränke weltweit. Dazu zählen neben Deutschland, welches den größten Teil des Gesamtumsatzes ausmacht, das europäische Ausland, China und ehemals Russland.
Bierkrug 0,25l Kulmacher Sandlerbräu, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 10,2 cm, Durchmesser Boden 7,5 cm, Durchmesser Öffnung 6,1 cm, Gewicht: 330 Gramm, gebraucht
Versand: Hermes bruchsicher 4,50
Die Kulmbacher Brauerei Aktien-Gesellschaft mit Sitz in Kulmbach ist ein deutsches Brauereiunternehmen, das 1846 als Reichelbräu durch Johann W. Reichel, Johann K. Scheiding und Johann M. Hübner gegründet wurde. Bereits 1895 wurde sie in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Mehrheitseigner mit 63,8 % (Stand 2021) ist die Paulaner Brauerei Gruppe, ein Joint-Venture von Heineken und der Schörghuber Unternehmensgruppe. Seit 1980 erfolgten Unternehmenserweiterungen, dabei wurden 1980 und 1984 mit den Firmen Sandlerbräu und Mönchshof-Bräu weitere Biermarken ins Sortiment aufgenommen. 1986 übernahm die Schörghuber Unternehmensgruppe 49,9 % des Aktienkapitals. 1987 begann die Produktion von Kapuziner Weißbier. In den 1990er Jahren erfolgte die Übernahme der Sternquell-Brauerei Plauen, der Braustolz-Brauerei Chemnitz, der Ersten Kulmbacher Aktienbrauerei (EKU) sowie eine Mehrheitsbeteiligung an den Bad Brambacher Mineralquellen. Seit 1996 sind EKU, Reichel, Sandler und Mönchshof in der Kulmbacher Brauerei AG vereinigt. Nach dem Konkurs der Erste Kulmbacher Actienbrauerei Aktiengesellschaft wurde der Geschäftsbetrieb auf die Markgrafenbräu GmbH übertragen und diese in Kulmbacher EKU Brauerei GmbH umbenannt. 2002 überstieg nach Inbetriebnahme einer neuen Bügelverschlussanlage und Filteranlage der Getränkeausstoß erstmals drei Millionen Hektoliter. 2002 wurden die Coburger Brauereien Sturm und Scheidmantel übernommen. Sie wurden zur Coburger Brauerei zusammengeschlossen, jedoch wurden die Biere von Sturm und Scheidmantel anschließend noch einige Jahre unter eigenen Namen verkauft. Seit 2003 wurden mit der Privatbrauerei Scherdel in Hof und der Aktienmehrheit (90,7 %) an der Würzburger Hofbräu AG erneut zwei Unternehmen in die Kulmbacher Gruppe integriert. Die Kulmbacher Brauerei AG führt in ihrem Firmenzeichen das Stadtwappen. Dieses wurde der Reichelbräu 1926 durch den Kulmbacher Stadtrat genehmigt. Sechs Jahre später erschien das erste Reichelbräu Edelherb auf dem deutschen Markt. Seit der Saison 2006 2007 ist Kulmbacher das offizielle Bier des 1. FC Nürnberg und darf im Max-Morlock-Stadion ausgeschenkt werden. Die Brauerei erwarb damit auch die Werberechte und darf mit dem Verein werben. Die Brauerei ist Ausrichter der Kulmbacher Bierwoche (auch Kulmbacher Bierfest), zu der jährlich 100.000 Besucher kommen. Veranstaltet wird die Bierwoche von der Stadt Kulmbach und der Kulmbacher Brauerei. Die erste Kulmbacher Bierwoche fand 1939 statt. Veranstaltet wurde sie zunächst vom Kulmbacher Verkehrsverband, der mit dieser Aktion für die Stadt und ihre Errungenschaften im Bereich der Nahrungsmittelindustrie wie Bier und Wurstwaren werben wollte. Am 6. Mai 2009 kam es gegen 13.30 Uhr bei Abrissarbeiten im Lagerkeller der Kulmbacher Brauerei zu einem Großbrand. Anfang April 2009 wurde beschlossen den 1968 erbauten und 44 Meter hohen Hochturm der früheren EKU Brauerei in der EKU-Straße abzureißen. Die Brandursache war Funkenflug, ausgelöst durch Arbeiten mit einem Winkelschleifer. Zunächst führte dies zu einem leichten Brand, welcher aber nicht sofort gelöscht werden konnte. Bei dem Brand wurden 17 Menschen verletzt, davon erlitten 13 Personen eine Rauchgasvergiftung. Das ausgebrannte Gebäude wurde später abgerissen. Mit Wirkung vom 12. Januar 2010 wurde die Notierung der Aktien an der Frankfurter Wertpapierbörse eingestellt. Mit Wirkung vom 30. November 2010 folgte die Einstellung im Segment m:access der Börse München. Markus Stodden ist seit 1. Januar 2013 Sprecher des Vorstands und für die Ressorts Vertrieb und Marketing zuständig. Mathias Keil ist seit 1. Oktober 2018 vom Aufsichtsrat berufen worden und verantwortet die Bereiche Finanzen und Technik. 2015 wurden die Markenrechte des insolventen Brauhauses Schweinfurt übernommen, drei Jahre später (September 2018) übernahm die Kulmbacher die Markenrechte der Erlanger Traditionsbrauerei Kitzmann. Die Kulmbacher Brauerei AG ist mehrheitlich (63,8 %) im Besitz der Paulaner Gruppe. Zweitgrößter Aktionär mit 25,8 % ist die Kulmbacher Ireks-Gruppe.
Bierkrug 0,5l Löwenbräu München, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 12,8 cm, Durchmesser Boden 9,6 cm, Durchmesser Öffnung 7,5 cm, Gewicht: 701 Gramm, Punzierung: K. u. F. Höhr, Made in Germany, gebraucht
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Die Löwenbräu Aktiengesellschaft ist eine Brauerei in München. Seit 1997 gehört sie gemeinsam mit Spatenbräu der Spaten-Löwenbräu-Gruppe an, die wiederum zur Anheuser-Busch-InBev-Gruppe gehört. Lange Zeit wurde als Gründungsdatum 1383 angegeben. Diese Angabe kann heute als falsch angesehen werden. Ein möglicher Vorgänger wurde erstmals 1524 erwähnt. In diesem Jahr wurde Jörg Schnaitter, pierprew auf dem Anwesen in der Löwengrube 17 genannt. Der Name Löwenbräu hingegen wurde erst 1746 erstmals im Biersudverzeichnis von München erwähnt. Der Löwe im Namen stammt von einem Fresko Daniel in der Löwengrube im genannten Brauhaus aus dem 17. Jahrhundert. 1818 kaufte der aus bäuerlichen Verhältnissen stammende Brauer Georg Brey die Löwenbrauerei. Unter seiner Leitung begann der wirtschaftliche Aufstieg. 1826 wurde der Braubetrieb am neuerworbenen Gelände an der Nymphenburger Straße aufgenommen. 1848 erhielt die Brauerei die Erlaubnis, Bockbier zu brauen. 1851 war die Verlegung des Braubetriebs auf das Gelände an der Nymphenburger Straße abgeschlossen. Im Mai 1857 meldet die Zeitung Innsbrucker Nachrichten: München zählt 23 Brauer, von welchen der Löwenbräu am Meisten, nämlich 62.100 Eimer Sommerbier gebraut hat. 1862 lag die Quantität des Sommerbiers schon bei 118.200 Eimern. 1863 war die Löwenbrauerei erstmals größte Brauerei Münchens mit einem Viertel des gesamten Bierausstoßes der Stadt. 1872 wurde Löwenbräu von der Familie Brey verkauft; die Brauerei wurde in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und nannte sich fortan Aktienbrauerei zum Löwenbräu . Ludwig Brey erwarb als Brauer und Eigentümer der Aktienbrauerei zum Löwenbräu die Nachbaranwesen vom Bierwirt Nikolaus Naßl und baute 1882 83 den Löwenbräukeller nach den Plänen von Professor Albert Schmidt. Die feierliche Eröffnung des Löwenbräukellers war am 14. Juni 1883. 1886 wurde der Löwe als Markenzeichen registriert. In Frankreich kam um 1880 Protektionismus in Form von Steuer Zollerschwernis für Importbier[4] auf, der sogar 1886 zu geschäftsschädigenden Unterstellungen über verbotene Bierzusätze in Zeitungsartikeln aus Frankreich und Belgien führte. Münchener Brauereien wiesen diese Vorwürfe entschieden zurück.[8][9] Die internationale Expansion der Löwenbrauerei begann bereits im späten 19. Jahrhundert und bekam nach 1900 durch neue Technologien einen enormen Schub bekam: Kühltechniken, verbesserte Transportmöglichkeiten und die Etablierung des Flaschenbieres führten dazu, dass die Löwenbrauerei nach der Jahrhundertwende in zeitweise bis zu 150 Länder exportierte und außerdem eigene Ausschankbetriebe besaß. Um die Jahrhundertwende war Löwenbräu die größte Brauerei in Deutschland, allerdings stark exportabhängig. 1921 fusionierte die Brauerei mit der Unionsbrauerei Schülein & Cie. Joseph Schülein wurde Mitglied des Aufsichtsrates der Brauerei. Am 28. Dezember 1921 fusionierte rückwirkend zum 1. September 1920 die Münchner Bürgerbräu AG mit der Löwenbräu AG. Zahlreiche weitere Immobilien gelangten in den Besitz der Brauerei, unter anderem der Bürgerbräukeller. Auch der Aufsichtsrat der AG wurde erweitert, Wilhelm von Finck wurde Mitglied. 1927 wurde erstmals Weißbier gebraut. Ein Jahr später konnte erstmals eine Produktion von mehr als einer Million Hektoliter Bier pro Jahr erreicht werden. Die jüdische Familie Schülein, der ein Großteil der Brauerei gehörte, musste vor der nationalsozialistischen Verfolgung 1936 in die USA flüchten. 1942 erfolgte die Umbenennung in Löwenbräu . Nach dem Krieg konnte mit den Erben der Familie Schülein in den USA eine Einigung erzielt werden, die den Fortbestand der Brauerei sicherte. 1948 begann die Brauerei wieder, Bier zu exportieren zuerst in die Schweiz. Ab 1952 wurde Löwenbräu auch in Leichtmetalldosen abgefüllt.[12] Aufgrund ihrer guten Marktposition in München und Oberbayern und des großen Immobilienbestandes zur Finanzierung gelang es dem Unternehmen, wieder weltweit bekannt zu werden. Löwenbräu wurde vor allem in Nordamerika wieder zum Inbegriff für Münchner Bier. Beispiele hierfür waren das Engagement auf der Hannover Messe und der Expo 67 in Montreal. Nach und nach sicherte sich August von Finck über die Agricola Verwaltungsgesellschaft KG etwa 90 % des Grundkapitals der Brauerei, die damals als größter privater Grundstückseigentümer in München galt. Mit Wirkung zum 30. September 1982 wurden die nicht-betriebsnotwendigen Immobilien, die in der Tochtergesellschaft Monachia Immobilien GmbH & Co. zusammengefasst waren, in die neu gegründete Monachia Immobilien AG eingebracht und die Aktien den Aktionären der Löwenbräu AG zum kostenlosen Bezug angeboten. Die Agricola verkaufte ihr Aktienpaket an der Monachia für 260 Millionen DM an die Allianz SE und die
Bierkrug (0,5l ungeeicht) Brauerei Wieninger, Teisendorf, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 11,5 cm, Durchmesser Boden 11 cm, Durchmesser Öffnung 7,3 cm, Gewicht: 478 Gramm, gebraucht
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Die Brauerei Wieninger (vollständige Firmenbezeichnung: Privatbrauerei M.C. Wieninger GmbH & Co. KG) ist eine Brauerei im oberbayerischen Teisendorf im Berchtesgadener Land. Der Jahresausstoß liegt bei etwa 100.000 Hektolitern. Erstmals urkundlich erwähnt wird die Brauerei in Teisendorf um 1600. Aufgrund häufigen Streits zwischen dem Brauereibesitzer und dem Erzstift Salzburg, zu dessen Territorium damals auch Teisendorf gehörte, erwarb 1666 das Erzstift die Brauerei. Nach der Säkularisation kaufte sie 1813 der aus Trautmannsdorf im Bayerischen Wald stammende Wirtssohn Philipp Wieninger (1767 1835), der bislang mit seiner Frau die Hilz'sche Kaiserhütte in Schönau am Lusen führte. Später erwarb er auch die damalige Klosterbrauerei in Höglwörth. Nachfolger war sein Sohn Max Christian Wieninger, auf den die heutige Firmenbezeichnung zurückgeht. Die Familie Wieninger, in deren Besitz sich die Brauerei bis heute befindet, hat seither auch zahlreiche Gaststätten in der Region sowie den Fischerbräu in Reichenhall erworben. Da es sich bei den Wieningers um eine Wirte- und Brauerdynastie handelte, gab es weitere Brauereien Wieninger, unter anderem in Vilshofen, Dachau, Fürstenzell, Schärding, Pilsting und München. Den größten Unternehmensanteil an der Brauerei hält Christian Wieninger, der auch einer der beiden Geschäftsführer der Brauerei ist. An der persönlich haftenden Gesellschafterin, der Wieninger Verwaltungsgesellschaft mbH ist er mit 58 Prozent beteiligt, am Unternehmen insgesamt mit 41 Prozent des Kapitals. Weitere Personen halten jeweils Anteile von maximal 17 Prozent.
Bierkrug 0,5l Löwenbrauerei Passau AG, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 13 cm, Durchmesser Boden 9,5 cm, Durchmesser Öffnung 7,4 cm, Gewicht: 623 Gramm, gebraucht
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Die Löwenbrauerei Passau AG (offiziell Bayerische Löwenbrauerei Franz Stockbauer Aktiengesellschaft) ist eine deutsche Brauerei mit Sitz in Passau. Die Brauerei wurde von Franz Stockbauer am 1. Mai 1874 gegründet. Damaliger Standort der Brauerei war die Bräugasse. 1890 wurde die Brauerei am heutigen Standort am kleinen Exerzierplatz neu errichtet. Am 1. Juli 1906 wurde das Unternehmen in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1904 kam es durch Brandschäden zu Produktionsunterbrechungen; 1930 brannten das Vertriebsgebäude und die Werkstatt ab. 1951 wurde eine neue Mälzerei errichtet. Der Bierausstoß im Geschäftsjahr 2020 betrug 99.340 Hektoliter, der gesamte Getränkeausstoß lag 2020 bei 116.117 Hektoliter. Die Brauerei ist zu 97 Prozent im Besitz der 1911 gegründeten Franz und Maria Stockbauer schen Stiftung, welche mit den Ausschüttungen der Brauerei wirtschaftlich hilfsbedürftige Personen der Stadt Passau und der Gemeinde Sonnen sowie kulturelle, karitative und sonstige gemeinnützige Zwecke unterstützt.
Bierkrug 0,4l Ayinger Brauerei, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 11,9 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 9,1 cm, Durchmesser Öffnung 7 cm, Gewicht: 512 Gramm, gebraucht
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Die Brauerei Aying Franz Inselkammer KG ist eine private Brauerei im Dorf Aying, das 25 Kilometer südöstlich von München im Landkreis München liegt. Die Brauerei wurde 1878 von Johann Liebhard gegründet und wird bis heute als Familienunternehmen geführt. 1999 wurde ein neues Brauhaus an der Münchner Straße in Aying eröffnet. Hier hat seit August 2008 die gesamte Verwaltung ihren Sitz. Der Ausstoß betrug 2020 etwa 90.000 hl. Johann Liebhard (1845 1910), der Gründervater der Brauerei Aying, übernahm im Jahr 1876 von seinem Vater Franz Liebhard den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb. Dieses Anwesen Zum Pfleger mit einer Tafernwirtschaft mit Krug- und Herbergsrecht und einer angeschlossenen Metzgerei war bereits seit etwa 1810 in Familienbesitz. Liebhard fasste zusammen mit seinem Vater den Entschluss, in den konjunkturell guten Jahren nach dem Sieg Deutschlands über Frankreich eine Brauerei zu gründen. Dies tat er aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Bier der um Aying liegenden Wirtschaften und Gehöfte mit vielen biertrinkenden Knechten und Mägden. Eine Rolle spielte auch die bereits 1873 von Anton Schuster, einem Nachbarn, gegründete Brauerei im Sixthof von Aying. Die Gründung einer Brauerei war in dieser Zeit nichts Ungewöhnliches, da es ab 1876 dank der Erfindung der Kühlmaschine von Carl von Linde möglich war, untergäriges Bier ganzjährig herzustellen, und die damalige Beschränkung der Sudzeiten auf die kältere Jahreszeit von Michaeli, dem 29. September, bis Georgi, dem 23. April, an Bedeutung verlor. Auch die von Louis Pasteur im Jahre 1873 entdeckte Rolle der Hefezellen für die Gärung erleichterte den Bierbrauern die Arbeit. Oftmals waren Hopfen und Malz verloren , falls der damalige Prozess der Spontangärung in einer Fehlgärung endete und die aus der Maische gewonnene Bierwürze verdarb. So fing Liebhard 1877 mit dem Bau der Ayinger Brauerei an und errichtete hinter dem Herrenhaus ein Sudhaus, eine Mälzerei sowie Gär- und Lagerkeller. Die früher klösterliche Tafernwirtschaft wurde zu einem Brauereigasthof mit fünf Hotelzimmern erweitert. Die benötigten Materialien und Gerätschaften konnten per Bahn geordert und vom nächstgelegenen Bahnhof in Sauerlach mit Pferd und Wagen transportiert werden. Da Johann Liebhard selbst kein Brauer war, beschäftigte er als ersten Braumeister Johann Radler. Am 2. Februar 1878 konnte Johann Liebhard laut einer Tagebucheintragung sein erstes Bier ausschenken. Bereits in den ersten Jahren zählten einige Wirtshäuser der näheren Umgebung von Aying wie z. B. in Egmating, Aschbach, Pframmern, Gauting, Brunnthal, Sauerlach, Markt Schwaben und Forstinning zu den Abnehmern der Brauerei, ebenso Liebhards Schwester Barbara Steyrer, die in Keferloh eine Wirtschaft hatte und in größeren Mengen das Bier aus Aying bezog, gerade wenn Anfang September der jährlich bedeutende Viehhandelstag in Keferloh stattfand. Im Jahr 1890 verstarb Nachbar und Konkurrent Anton Schuster, der Bräu vom Sixthof. Dessen junger Sohn Kaspar war mit dem Sixthof und der Brauerei überfordert und das Anwesen wurde 1895 aufgelöst. Die Gebäude wurden an verschiedene Eigentümer verkauft, wobei der Hof an einen Brauereibesitzer im nahen Siegertsbrunn ging. So konnte Liebhard den Sixthof am 30. Oktober 1897 von Mathias Braun kaufen und wurde damit zum alleinigen Bräu von Aying. Liebhard war dem technischen Fortschritt gegenüber aufgeschlossen und so unterstützte er 1898 zusammen mit dem Bürgermeister Michael Kometer und der Gemeinde Peiß das Projekt der lokalen Eisenbahnstrecke nach München. Am 2. März 1900 wurde die Bahn genehmigt. Liebhards Konzept ging auf und so wurde sein Gesuch vom 15. September 1901 anerkannt, beim Endbahnhof Aying eine Restauration (Gastwirtschaft) eröffnen zu dürfen. Ebenso befürwortete im November 1901 die Gemeinde Peiß ein Gesuch, das Liebhard zusammen mit Josef Biechl von Dürrnhaar einreichte, beim Bau der Lokalbahn im Gemeindebereich Peiß Cantinen mit vollständigem Gastwirtsbetrieb zu errichten. Dies brachte der Brauerei einiges an zusätzlichem Ausstoß. Am 1. April 1902 wurde mit dem Bau der Eisenbahn begonnen und am 28. Mai 1904 erfolgte eine erste Probefahrt. Dem folgte am 12. Juni 1904 eine weitere technische Errungenschaft und der erste private Telefonanschluss wurde im Haus von Liebhard errichtet mit Anschluss an die Telegrafenanstalt in Aying. Bald nach der Hochzeit seiner ältesten Tochter Maria Liebhard mit dem aus Perlach stammenden August Zehentmair (1880 1936) am 3. Mai 1904 übergab Johann Liebhard den Besitz in Aying an seine Tochter, da er keine männlichen Nachkommen hatte. Johann Liebhard, der Gründervater der Brauerei starb im Jahr 1910 und seine Enkeltochter Maria Kreszenz Zehentmair erblickte 1911 das Licht der Welt. Im selben
Bierkrug 0,5l Schultheiss Brauerei Berlin, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 12,5 cm, Durchmesser Boden 9,2 cm, Durchmesser Öffnung 7,4 cm, Gewicht: 585 Gramm, gebraucht
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Die Schultheiss-Brauerei AG war eine Brauereigruppe mit Sitz in Berlin. Sie ist benannt nach dem Gastwirt Jobst Schultheiss. Als offizieller erster Standort der Schultheiss-Brauerei gilt die Kleinbrauerei, die der Apotheker August Heinrich Prell in der Neuen Jakobstraße 26 in Berlin gründete. Das Grundstück in der Schönhauser Allee (die spätere Abteilung I) vor den Toren Berlins diente anfangs nur als Lagerkeller. Brauerei und Brauereiausschank wurden 1853 von Jobst Schultheiss übernommen. Er verkaufte krankheitsbedingt das Unternehmen an Adolf Roesicke. Sein Sohn Richard Roesicke, der das Unternehmen leitete, verlegte dessen Sitz Ende der 1860er Jahre in die Schönhauser Allee und wandelte es im Mai 1871 in eine Aktiengesellschaft um. 1891 fusionierte die Schultheiss-Brauerei mit der etwa gleich großen Brauerei-Gesellschaft Tivoli. Damit kamen unter anderem das Grundstück in der Chausseestraße 88, die Brauerei am Kreuzberg (Berlin) und eine Brauerei und Mälzerei in Fürstenwalde Spree zum Unternehmen. 1896 wurden die bereits im Eigentum der Familie Roesicke befindliche Brauerei zum Waldschlösschen in Dessau und 1898 die Brauerei Borussia in Niederschöneweide übernommen. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Schultheiss-Brauerei AG 1834 Beschäftigte. Sie arbeiteten in einer der genannten Brauereien oder in einer der beiden Mälzereien (Pankow, Fürstenwalde). Ferner hatte die Schultheiss-Brauerei 43 mit Eiskeller verbundene Niederlagen. Mit einem Jahres-Ausstoß von 850.000 Hektoliter Bier startete die Schultheiss-Brauerei als größte Brauerei in Deutschland in das 20. Jahrhundert. Die Expansion wurde mit den Übernahmen der Brauerei Pfeifferhof Carl Scholtz in Breslau im Jahr 1909 und der Unions-Brauerei in Berlin im Jahr 1914 fortgesetzt. Damit war die Schultheiss-Brauerei die größte Lagerbierbrauerei der Welt. Für den dadurch hohen Malzbedarf wurde 1914 bis 1917 die Malzfabrik Schöneberg gebaut. Gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs wurden über 1000 Arbeitnehmer Soldat. Daneben wurde 700 Pferde und ein großer Teil der Wagen und Autos an das Militär abgegeben. Es kam zu Reduzierungen bei Braukontingenten und Gerstenzuteilungen. Im November 1917 wurden Biere mit nur 2 % Stammwürzgehalt zugelassen. Ebenfalls 1917 wurde die Abteilung VI stillgelegt. Andererseits wurde die seit 1840 existierende Spandauerberg-Brauerei vormals C. Bechmann AG übernommen. In der Nachkriegszeit wurde die Brauerei Pfefferberg vormals Schneider & Hillig AG in der Schönhauser Allee durch Fusion angegliedert. Damit gingen auch Braukontigente der stillgelegten Germaniabrauerei auf Schultheiss über. Die größte Fusion erfolgte 1920 mit der Patzenhofer Brauerei AG zur Schultheiss-Patzenhofer-Brauerei AG. Neben der Patzenhofer-Stammbrauerei Friedrichshöhe gingen damit auch deren Standorte in Spandau, in Moabit und die Berliner Bock Brauerei in die Brauereigruppe über. Nach der Fusion wurden mehrere Braustandorte und Niederlagen geschlossen. Ab Oktober 1920 waren wieder Biere mit 8 % Stammwürzgehalt erlaubt. Erst 1924 durfte wieder Vollbier mit über 10 % Stammwürzgehalt hergestellt werden. 1921 wurde ein Interessengemeinschaftsvertrag mit den Unternehmen Ostwerke AG und CAF Kahlbaum abgeschlossen. Damit verbunden waren auch branchenfremde Aktivitäten. Es folgten weitere gesellschaftsrechtliche Änderungen in diesem Zusammenhang. Anfang der 1930er Jahre stellte sich heraus, dass diese Transaktionen insgesamt negativ für die Brauereigruppe waren. Bereits im ersten Jahr des Zweiten Weltkriegs wurden 30 % der Schultheiss-Mitarbeiter zur Wehrmacht eingezogen. Die erste angeordnete Senkung des Stammwürzgehaltes der Biere erfolgte zum 1. Januar 1941; weitere Senkungen folgten. Ab 1941 arbeiteten in den Brauereien auch polnische, französische und italienische Kriegsgefangene. In einem für Telefunken für die Rüstungsproduktion zur Verfügung gestellten Brauereikeller wurden auch ukrainische Zwangsarbeiterinnen eingesetzt. In der Nachkriegszeit in Deutschland wurden die Brauereistandorte Abteilungen I, IV und NO in Berlin, die Abteilung III in Dessau, Malzfabriken in Pankow, Fürstenwalde und Frankfurt und die Beteiligung an der Brauerei Eberswalde volkseigen. Ebenso gehörten die Standorte und Beteiligungen in Ost-Brandenburg und Schlesien wie zum Beispiel die Abteilung V (Breslau) nicht mehr zur Schultheiss AG. Die Gebiete gehören jetzt zur Republik Polen.
Als Ergebnis des Zweiten Weltkriegs verblieben bei der Schultheiss AG die Abteilungen II, NW, Spandau und M und die Malzfabrik Schöneberg.Bier der Marke Schultheiss wird durch die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei hergestellt. Die Markenrechte liegen bei der Dortmunder Brau und Brunnen Brauereien GmbH. Die pfälzer Schultheiss gehört nicht dazu.
Bierkrug 0,5l Aukofer Bräu Kelheim, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 11,3 cm, Durchmesser Boden 11 cm, Durchmesser Öffnung 7,4 cm, Gewicht: 684 Gramm, gebraucht
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Brauerei Johann Aukofer KG Kelheim
1874 gegründet
1924 Brauerei Josef Aukhofer
1942 Brauerei Franz Aukofer
1972 Brauerei Johann Aukofer
1985 Brauerei Johann Aukofer KG
Eine Tradition ist in der Kreisstadt zu Ende gegangen: Das Hotel und die Gaststätte Aukofer Bräu sind seit Ende Oktober 2015 geschlossen aus gesundheitlichen Gründen steht auf einem Zettel, der an der Eingangstür angebracht ist. Auf das Areal in Nachbarschaft des Ludwig-Donau-Main-Kanals scheint die Herbstsonne und es ist sehr ruhig, im Haus jedoch ist Anni Aukofer (76) am Erledigen dessen, was noch so alles zu bewerkstelligen ist. Ihr Ehemann Hans (77) ist gerade in der Anlage unterwegs. Das Ehepaar, das seit 50 Jahren verheiratet ist, ist noch bis zur Monatsmitte in ihrem jahrzehntelangen Domizil. Aber sie bleiben Kelheim auch künftig treu. Für die Bräuin und der Bräu , wie die Aukofers in Kelheim auch genannt werden, beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Die Immobilie ist heuer verkauft worden aus Altersgründen .
Bierkrug 0,4l BBW Wiesener Bier, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 12 cm, Durchmesser Boden 9 cm, Durchmesser Öffnung 7,1 cm, Gewicht: 540 Gramm, gebraucht
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1888 Als man erkannte, dass sich das ungewöhnlich weiche Wiesener Wasser vorzüglich für die Bierherstellung eignet, ging man daran, direkt an der Aubachquelle eine Brauerei zu errichten. Sie wurde am 1. Oktober 1888 vom damaligen Forstmeister Anton Königer unter Mitwirkung des Wiesener Pfarrers und Landtagsabgeordneten Dr. Frank als Aktiengesellschaft unter der Bezeichnung: Bürgerliches Brauhaus Wiesen gegründet. Leider war dem kleinen Unternehmen nicht der erhoffte Erfolg beschieden, sodass es nach 25 Jahren liquidiert und am 21. Januar 1913 an den Braumeister Christof Hartmann aus Würgau Ofr. verkauft wurde. Der Ausstoß betrug damals 850 hl. jährlich. 1913 Der Ausbruch des 1. Weltkrieges setzte dem mühsamen Beginn des jungen Unternehmers ein jähes Ende. Vor seiner Einberufung in den ersten Mobilmachungstagen heiratete er Ida Büdel aus Wiesen, die den Betrieb noch 1 Jahr allein weiterführte und dann stilllegen musste. Durch die schwierige Nachkriegszeit mit der darauf folgenden Inflation wurde der mehrfach geplante Neubeginn immer wieder unmöglich gemacht. 1924 war es endlich soweit. Am 28. Januar 1924 begann Christof Hartmann nach 10 Jahren wieder von vorne. 1939 Bei Ausbruch des 2. Weltkrieges, der dem Unternehmen erneut schwerste wirtschaftliche Einbußen brachte, hatte die Brauerei nach 15-jähriger Aufbauzeit ihren damaligen Höchstausstoß von 6.000 hl. erreicht. 1941 Der einzige Sohn und Nachfolger Waldemar Hartmann, der in der 5. Hartmann-Generation des Brauerhandwerk erlernt hatte, fiel am 29.06.1941. 1943 Als Christof Hartmann durch diesen Schicksalsschlag von schwerer Erkrankung betroffen wird, fällt die Verantwortung nun seiner Tochter, der 24-jährigen Kriegerwitwe Irmgard Hofmann zu. Sie übernahm die Geschäftsführung und sicherte den Fortbestand des Unternehmens, bis sie 1951 den Dipl.-Braumeister Oskar Erhart, heiratete. 1950 Am 31.01.1950 beschloss Christof Hartmann sein Leben, das von fortschrittlichem Unternehmertum und gesundem Kaufrmannsgeist geprägt war. 1951 Im Sinne des verstorbenen Christof Hartmann übernahm nun sein Schwiegersohn Oskar Erhart aus der Bierstadt Kulmbach die Aufgabe einer völligen Betriebserneuerung- und erweiterung, die im Zuge der eingeleiteten Aufwärtsentwicklung notwendig wurde. 1952 wurde mit dem Bau einer neuen Flaschenfüllerei begonnen. 1953 Die Produktion der alkoholfreien Getränke wurde aufgenommen. 1954 Bau eines neuen Sudhauses. In den folgenden Jahren wurden Gär- und Lagerkeller, Voll- und Leergutlager, Malzsilo und Garagen erstellt. 1988 feierte man in der Dreschhalle das 100-jährige Betriebsjubiläum. Im Jubiläumsjahr präsentiert sich die Brauerei als eine modernst eingerichtete, mittelständische Privatbrauerei der es gelungen ist, sich mit hochwertigen Bierspezialitäten einen Namen zu machen. 1992 tritt Roland Otto aus Bessenbach in das Unternehmen ein und wird 1996 zum Geschäftsführer bestellt. 1998 Die gesamte Filteranlage wird ersetzt durch einen Kerzenfilter aus der Schweiz. Die Anlage garantiert neben sorgfältigster Filtration des Bieres eine 100 %ige Ausbeute der Biermengen. 2001 zieht sich der Brauereichef Oskar Erhart mit 89 Jahren aus Altersgründen zurück. 2002 stirbt Oskar Erhart im 90. Lebensjahr und findet seine letzte Ruhestätte in seinem Geburtsort Kulmbach. Die Nachfolgeregelung hatte er vorher geregelt und als Kommanditisten Karola und Ina Elsesser, sowie Roland Otto eingesetzt. 2004 wird eine neue Biersorte gebraut, das Altfränkische Landbier . Das hefetrübe, neue Bier in der Bügelverschlussflasche wird zu einem echten Renner. 2007 Anschaffung einer neuen Etikettiermaschine der Firma Gernap sowie weitere Umbaumaßnahmen im Flaschenkeller um künftig die Bügelflasche abfüllen zu können. 2009 Karola Elsesser wird zur Geschäftsführerin bestellt. Herr Roland Otto geht im Alter von 65 Jahren in Altersteilzeit. 2 Jahre später scheidet Herr Otto im vollen Umfang aus dem Unternehmen aus. 2009 Umfassende Umbaumaßnahmen im Bereich der Kälteanlage. Installation eines neuen Eiswasserbeckens. 2011 Besondere Auszeichnung beim European Beerstar. Unser Wiesener Kellerbier dunkel holte zum dritten Mal in Folge die begehrte Goldmedaille! Zu sehen ist auch unser jüngstes Mitglied der Braufamilie Valerie Elsesser. Schön, dass du da bist. 2012 Anschaffung eines neuen LKW der Marke MAN. 2013 Umbaumaßnahmen im Bereich der Abwasserführung. Installation eines Abwasserpufferbeckens. 2013 Festwochenende zum 125-jährigem bestehen der Brauerei sowie 100 Jahre im Besitz der Familie Elsesser. Einführung der Biersorte Wiesener Fest-Märzen in der Bügelflasche. 2015 Wird Ina Elsesser zur alleinigen Geschäftsführerin und Kommanditistin der Wiesener Brauerei. Karola und Florian
Bierkrug 0,5l Cluss Brauerei, Heilbronn, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 12,6 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 9,8 cm, Durchmesser Öffnung 7,4 cm, Gewicht: 712 Gramm, seitlicher Ditscher (sh. Bilder), gebraucht
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Cluss ist eine aus Heilbronn stammende und seit 1865 bestehende Traditions-Biermarke, die nach der Brauereigründerfamilie Cluss benannt ist. Die Brauerei Cluss, Brüggemann & Co. wurde 1865 in Heilbronn von August Cluss (* 3. August 1832 in Heilbronn, 27. März 1904), Louis Brüggemann (* 1825 in Trendelburg, 1900) und Andreas Faißt (* 1821, 1878) gegründet. Das Firmengelände befand sich auf dem Rosenberg. Gründer August Cluss war der Bruder des Architekten Adolf Cluss und Schwager von Mitbegründer Faißt. 1868 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in August Cluss & Co., 1880 die Umwandlung in eine Offene Handelsgesellschaft, am 19. Januar 1898 in eine Aktiengesellschaft unter der Bezeichnung Aktienbrauerei Cluss. Ende des 19. Jahrhunderts begann die Brauerei zu expandieren. Er erfolgte unter anderem die Errichtung einer eigenen Malzfabrik (1890) und der Ankauf kleinerer Brauereien. 1922 wurde die Produktion alkoholfreier Getränke aufgenommen. 1933 war Cluss neben der Rosenau-Brauerei (gegründet 1860) einzige Brauerei in Heilbronn. Mehrheitseigner der Gesellschaft war die Handels- und Gewerbebank Heilbronn AG (heute: BW-Bank). Das Brauereigelände wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt. Nach dem Wiederaufbau beginnende überregionale Bedeutung. 1968 Kooperation und 1973 Fusion mit Rosenau, damit einzige Brauerei in einer der größten südwestdeutschen Städte. Gesamtbelegschaft ca. 250 Mitarbeiter. 1975 Mehrheitsbeteiligung bei Getränkegroßhändler Gebr. Schumann GmbH. 1982 erlangt Dinkelacker die Aktienmehrheit von Cluss. Dinkelacker verkauft die Schumann GmbH, wird aber selbst 1993 von der Gabriel-Sedlmayr-Spaten-Franziskaner-Bräu KGaA aufgekauft. Seine Blüte hatte das Unternehmen in den 1970er Jahren, wenngleich die Bekanntheit der Marke damals noch regional begrenzt war. Einem überregionalen Publikum wurde Cluss dann während dessen Vertrieb durch Dinkelacker ab 1982 bekannt. Der Brauereibetrieb in Heilbronn wurde eingestellt, der Name verkam zur Marke. Auf dem ehemaligen Firmengelände auf dem Heilbronner Rosenberg erinnert nur noch ein Gebäude an die Brauerei Cluss, die Direktorenvilla Eugen Cluss. 2006 wurden von Dinkelacker noch die Biersorten Cluss Kellerpils und Cluss Export vertrieben; 2010 nur noch Cluss Export in Flaschen und Cluss Kellerpils im Fass. Mittlerweile wird Cluss Kellerpils wieder als Flaschenbier vertrieben.
Bierkrug 0,5l Zwiefalter Klosterbräu, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 13 cm, Durchmesser Boden 9,7 cm, Durchmesser Öffnung 7,3 cm, Gewicht: 695 Gramm, gebraucht
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Die Zwiefalter Klosterbräu GmbH & Co.KG ist eine Brauerei in der baden-württembergischen Gemeinde Zwiefalten im Landkreis Reutlingen. Beda Sommerberg war Abt des Benediktinerklosters Zwiefalten von 1715 bis 1725. Mit 26 Jahren wurde er Mönch im Zwiefalter Kloster und bekam den Namen des angelsächsischen Mönches Beda, der im 8. Jahrhundert lebte. Während seiner Amtszeit begann im Jahre 1724 der Bau des neuen Brauhauses. Seit 1897 gehört die Brauerei der Familie Baader.
Bierkrug 0,5l Janka Bräu Zwiesel, Steinzeug grau Siebdruck glaciert. Höhe 12,9 cm, Durchmesser Boden 9,5 cm, Durchmesser Öffnung 7,2 cm, Gewicht: 606 Gramm, gebraucht
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Die Lagerbierbrauerei Adam Janka ist eine ehemalige Brauerei in Zwiesel. Die Brauerei wurde 1692 als Brauerei Häckl gegründet. 1821 erhielt sie die Bezeichnung Brauerei Joseph Janka. 1891 erwarb Adam Janka sen. den Gasthof Deutscher Rhein und beantragte noch im selben Jahr den Einbau einer Dampfbierbrauerei im Rückgebäude des Anwesens. 1896 erhielt sie die Bezeichnung Dampfbrauerei Adam Janka. Bei einem Brand des Gebäudes im Jahr 1903 blieb die Brauerei mit Nebengebäuden verschont. Die Familie Janka stellte mit Adam Janka sen. und Adam Janka jun. zweimal den Bürgermeister von Zwiesel. 1924 wurde die Brauerei mit Sommerkeller an die jetzige Alfons-Maria-Daiminger-Straße verlagert. Anna Maria Janka, die Tochter von Adam Janka jun. ( 1920), heiratete Michael Huttner. Deren Tochter Annemarie Huttner wiederum heiratete den Brau- und Malzmeister Gerhard Oesterle. 1965 entstand die Bezeichnung Lagerbierbrauerei Adam Janka, aus der 1987 Lagerbierbrauerei Adam Janka Inh. Oesterle & Huttner und 1990 Lagerbierbrauerei Adam Janka Inh. Oesterle wurde. 1999 wurde die Brauerei an die neue Inhaberfamilie Falk übertragen. Diese führte umfangreiche Erneuerungen in der Brauereiausstattung durch, musste aber nach wenigen Jahren den Betrieb aufgeben. 2005 erwarb ein österreichischer Unternehmer die Brauerei und nahm noch einmal die Bierproduktion auf, stellte sie aber 2006 wieder ein.