Bierkrug 0,25l Baden-Württemberg, Sinner Brauerei Karlsruhe
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Bierkrug 0,25l Baden-Württemberg, Sinner Brauerei Karlsruhe

Bierkrug 0,25l Sinner Brauerei Karlsruhe, Steinzeug beige Siebdruck glaciert, Höhe 10 cm, Durchmesser Boden 8 cm, Durchmesser Öffnung 6,3 cm, Gewicht: 288 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,50 Die Sinner AG ist ein 1885 von Georg Sinner im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel als Gesellschaft für Brauerei, Spiritus und Presshefenfabrikation gegründetes Unternehmen, das heute als Immobilienunternehmen seine ehemaligen Betriebstätten auf einem 140.000 m großen Areal im Zentrum von Grünwinkel entwickelt und verwaltet. 1820 erwarb der Staatsrat Wilhelm Reinhard den ehemaligen Gutshof Kreenwinkel der Markgräfin Sybilla Augusta von Baden, in dessen Anlagen bereits seit dem 18. Jahrhundert Bier gebraut wurde und verpachtete die Fabrikgebäude in der Durmersheimer Straße 55 noch im selben Jahr an den Chemiker Anton Sinner, der neben dem Brauereibetrieb auch eine Farbenfabrik einrichtete. Beides gab er nach kurzer Zeit aber wieder auf und produzierte nur noch Essig sowie Bleiacetat zur Farbstoffgewinnung und als Süßungsmittel. Ab 1845 übernahm Anton Sinners Sohn Georg Sinner die Leitung und erwarb 1849 für 27.000 Gulden das ehemalige Hofgut. 1885 wurde daraufhin die Gesellschaft für Brauerei, Spiritus und Presshefenfabrikation im Karlsruher Stadtteil Grünwinkel gegründet, die sich in den Folgejahren zu einem international tätigen Nahrungsmittelhersteller entwickelte. So wurde ab 1857 die Bleizuckerverarbeitung aufgegeben und stattdessen eine Stärkeproduktion, eine Presshefefabrik und eine neue Brauerei eingerichtet. Am 2. Dezember 1880 kamen beim Einsturz eines neugebauten Kellergewölbes der Brauerei zwölf Mitarbeiter ums Leben. Nach dem Tod von Georg Sinner 1883 übernahm sein Sohn Robert Sinner unterstützt von seinen Brüdern und Schwägern das Unternehmen und wandelte die OHG 1885 unter dem Namen Gesellschaft für Brauerei, Spiritus- und Preßhefefabrikation vorm. G. Sinner AG in eine Aktiengesellschaft in Familienbesitz um. In den Folgejahren expandierte man besonders in die Bereiche Presshefe und Spiritus. 1890 entstand eine neue Faßschwenkhalle. Von 1891 bis 1893 wurden die heute noch teilweise erhaltene Großmühle an der Durmersheimer Straße und ein Lagerhaus im Rheinhafen erbaut. Durch Gründung weiterer Presshefefabriken und Spiritusbrennereien in Durmersheim, Mannheim-Käfertal Luban (Posen) Groß Massow (Pommern), Angenstein (Schweiz) sowie im italienischen Sesto San Giovanni entwickelte sich das Unternehmen ab 1888 zu einem europaweit operierenden Lebensmittelkonzern. Eine eigene Reederei sowie eigene Verkaufsfilialen in Frankfurt am Main, München, Pforzheim, Mannheim, Stuttgart und Saarbrücken kamen hinzu. Eine 5 km langer Gleisanschluss, auf dem täglich bis zu drei Güterzüge verkehrten, bot direkten Anschluss an den Bahnhof Karlsruhe West. In Stettin und Danzig wurden 1898 zwei große Spiritusraffinerien erworben. Zur Jahrhundertwende war man größter deutscher Spiritusproduzent und gehörte zu den größten Unternehmen in der Region Karlsruhe. Mit 294 Mitarbeiter waren 30 % aller Arbeitnehmer aus Grünwinkel bei Sinner beschäftigt. 1911 wurde unweit des Mühlengebäudes zusätzlich ein großer Getreidesilo erbaut. Dieser ist noch heute erhalten. Nach der Übernahme der Karlsruher Brauerei Wilhelm Fels 1912 sowie bis 1918 der Aktienbrauerei Altenburg in Sinzheim und der Braurechte der Mühlburger Brauerei AG 1921 wurde Sinner zu einer der größten Brauereien Badens. Zusätzlich zur bisherigen Produktpalette wurden Backpulver, Puddingpulver, Vanillinzucker, Haferflocken, Hafermehl, Stärke sowie Suppenwürze produziert. 1914 folgte der Aufbau einer Fabrikationsanlage für Marmelade sowie der Bau einer Fabrik zur Herstellung von Protol für die Produktion von Sprengstoffen. Der während des Krieges entstandene Mangel an Futtermitteln führte zu einem Verfahren, bei dem aus Melasse und Salzen ein Ersatzfuttermittel hergestellt wurde. Sinner errichtet dazu auf seinem Gelände eine vom Deutschen Reich bezahlte Fabrik zur Herstellung, welche als Erste in Deutschland den Betrieb aufnahm. Nach Ende des Ersten Weltkriegs gingen die Fabriken in Sesto San Giovanni und Luban aufgrund des Versailler Vertrages verloren. Ab dem 24. Februar 1920 firmierte das Unternehmen unter der Bezeichnung Sinner AG. Trotz erheblicher Verluste durch den Krieg hatte Sinner zu dem Zeitpunkt ca. 1.400 Beschäftigte und einen Umsatz von rund 30 Millionen Reichsmark. Man verfügte über eine eigene Krankenkasse sowie eine Fabriksparkasse für die Mitarbeiter, die darüber hinaus auch Unterstützungen und Pensionen erhielten. 1922 wurde für die verschiedenen Betriebe am Standort Grünwinkel eine Glasfabrik zur Flaschenproduktion errichtet. Ein eigenes Kraftwerk mit 14 Dampfkesseln erzeugte Prozesswärme und Strom, die eigenen Druckerei erstellte Etiketten und Drucksachen. Für die Zollabfertigung war eigens ein Steueramt eingerichtet worden.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,3l Bayern Schwaben, Privat-Brauerei Zötler, Rettenberg
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Bierkrug 0,3l Bayern Schwaben, Privat-Brauerei Zötler, Rettenberg

Bierkrug 0,3l Privat-Brauerei Zötler, Rettenberg, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 11,3 cm, Durchmesser Boden 8,1 cm, Durchmesser Öffnung 6,5 cm, Gewicht: 429 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,50 Die Privat-Brauerei Zötler GmbH ist eine Brauerei in Rettenberg im Landkreis Oberallgäu. Jährlich werden etwa 45.000 hl Bier produziert.Die Geschichte der Zötler-Brauerei soll auf eine im Jahr 1447 am Fuße des Grünten gegründete Brauerei eines nicht genauer genannten Wirts zurückgehen. Dies veranlasste den Theologen Manfred Gohl zur Behauptung, die Zötler-Brauerei sei die älteste Familienbrauerei in Deutschland. Gohls Aussagen wurden im Nachrichtenmagazin Der Spiegel im Jahr 2004 medienwirksam dargestellt. Die Brauerei hat mit Kaufvertrag vom 10. August 2009 die Markenrechte bzw. die Kunden der Postbrauerei Karl Meyer Nesselwang zum 1. Dezember 2009 übernommen. Die Privat-Brauerei braut verschiedene Biersorten, darunter das 1447 naturtrüb, Zötler Gold sowie Zötler Gold alkoholfrei, Bayerisch Hell, Pils, Hefeweizen Hell, Hefeweizen alkoholfrei, Hefeweizen leicht und dunkel, St. Stephansbock, Korbinian Dunkel, Festbier, Maibock, Vollmond-Bier sowie seit 2010 für die Allgäuer Festwoche das Festwochenbier. Außerdem werden bei Zötler noch drei Biere der Marke Postbrauerei Allgäu sowie Erfrischungsgetränke der Marke Alpina-C hergestellt. Die Brauerei produziert seit 2013 zwei Limonaden, die ausschließlich aus Allgäuer Rohstoffen bestehen, keinen Zuckerzusatz oder Konservierungsstoffe enthalten und mit einem Heu-Extrakt verfeinert werden. Zötler gehört der 2006 gegründeten Initiative Die Freien Brauer an, einem Zusammenschluss unabhängiger Privatbrauereien in Europa. Laut Handelsregister befinden sich nur noch zu 60 % der Geschäftsanteile in Familienbesitz der Familie Zötler.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,3l Hessen, Henninger Brauerei Frankfurt am Main, Henninger-Center Presse-Meeting WM'74
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Bierkrug 0,3l Hessen, Henninger Brauerei Frankfurt am Main, Henninger-Center Presse-Meeting WM'74

Bierkrug 0,3l Henninger Brauerei Frankfurt am Main, Henninger-Center Presse-Meeting WM'74, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 10,9 cm, Durchmesser Boden 8,5 cm, Durchmesser Öffnung 7 cm, Gewicht: 478 Gramm, Punzierung: Cramer, iI7 Emil Sahm Höhr-Grenzhausen, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,50 Henninger-Bräu war der Name einer Brauerei im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen, die durch das Radrennen Rund um den Henninger-Turm überregional bekannt wurde. Die Marken- und Vertriebsrechte der Marke Henninger wurden im Jahr 2001 an die unmittelbar benachbarte Binding-Brauerei verkauft; 2002 wurde aus der Gruppenholding Binding-Brauerei AG die Radeberger Gruppe. Die Henninger-Bräu AG ist heute eine Tochtergesellschaft der Radeberger Gruppe. Die Immobilien der ehemaligen Henninger-Bräu AG befinden sich im Besitz der Actris AG. Der Henninger-Turm, ein ehemaliges Getreidesilo am Rande des ehemaligen Brauereigeländes, galt als eines der Frankfurter Wahrzeichen und war wegen seines seitlich auf einem kubischen Turm sitzenden bierfassartigen Restaurant-Aufsatzes auch vielen Flugreisenden aus dem Anflug auf den Flughafen Frankfurt Main bekannt. Der stilisierte Turm im Markenzeichen zwischen den Buchstaben H und B zeigt allerdings ein anderes Frankfurter Wahrzeichen, den Eschenheimer Turm. Henninger entstand 1655, als Eberhard Stein ein Brauhaus gründete. 1873 trat der aus Erlangen stammende Heinrich Christian Henninger in die Brauerei Stein ein und leitete sie gemeinsam mit Johannes Stein, einem Nachkommen des Gründers. Die Brauerei führte fortan den Namen Heinrich Henninger & Söhne, Brauerei Stein. Bereits 1881 folgte mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft ein neuerlicher Namenswechsel hin zu Frankfurter Bierbrauerei-Gesellschaft vorm. Heinrich Henninger & Söhne. Nach dem Aufkauf mehrerer Konkurrenten im Jahr 1921 und einer damit verbundenen abermaligen Namensänderung (Brauerei Henninger-Kempff-Stern und Joh.Gerhard Henrich AG) wurde 1935 zum einprägsameren Namen Henninger-Bräu AG umfirmiert. Der Henninger-Turm war ein Wahrzeichen von Frankfurt am Main. Im Jahr 1951 führte die Henninger-Bräu AG auf Nachfrage der in Frankfurt stationierten amerikanischen Soldaten als erste Brauerei Deutschlands die Bierdose ein. Im selben Jahr wurde mit dem Henninger Kaiser Pilsner die spätere Leitmarke der Brauerei auf den Markt gebracht. 1953 begann der Export. 1958 verhängte die Stadt Frankfurt ein Verbot, die Innenstadt mit Pferdefuhrwerken zu befahren. Bis dahin hatten die Brauereien ihre Gaststätten mit Gespannzügen beliefert, die sie nun nach und nach durch Lastkraftwagen ersetzten. Lediglich zu Repräsentationszwecken betrieb Henninger noch bis 2000 ein Sechsergespann. 1961 wurde bei einer Erweiterung der eigenen Mälzerei ein Malzsilo errichtet, das mit einem Drehrestaurant an seiner Spitze knapp 120 Meter hoch und viele Jahre das höchste Gebäude der Stadt war. Als Henninger-Turm wurde das Gebäude zunächst zum Symbol für das aufstrebende Unternehmen und bald zu einem Wahrzeichen der Stadt. Um die Akzeptanz des in der Öffentlichkeit zunächst umstrittenen Bauwerks zu fördern, fand 1962 zum ersten Mal das Radrennen Rund um den Henninger-Turm statt, das über viele Jahrzehnte eines der bedeutendsten Radrennen mit internationaler Besetzung in Deutschland war. In den 1960er-Jahren wurde Henninger-Bier in zahlreiche Länder exportiert oder in Lizenz gebraut, u. a. in Griechenland, Spanien und den USA. 1970 wurde eine Mehrheitsbeteiligung an den Mannheimer Eichbaum-Brauereien erworben. In den 1970er Jahren war Henninger zeitweise die größte deutsche Einzelbrauerei. 1980 übernahm Reemtsma die Mehrheit an der Henninger-Brauerei (Kommanditgesellschaft auf Aktien), 1987 die Unternehmensgruppe Gebrüder März aus Rosenheim. Das beliebte Kaiser-Pilsner wurde 1984 durch das Bier Christian Henninger ersetzt, mit dem Ziel einen überregionalen Geschmack zu treffen. Nach der Insolvenz der März-Gruppe 1996 übernahm der Mannheimer Unternehmer Dietmar Hopp 1999 die Mehrheit an Henninger. Er firmierte das Unternehmen in Actris um, stellte den Brauereibetrieb auf dem alten Gelände ein und verkaufte die Markenrechte 2001 an den zur Oetker-Gruppe gehörenden Lokalrivalen Binding. In Deutschland hält heute die Radeberger-Gruppe die Rechte an der Marke. Für ausländische Märkte wird sie teilweise an andere Getränkekonzerne lizenziert, so etwa für den griechischen Markt an Carlsberg A S, wo das Kaiser-Pilsner von Henninger ein beliebtes Bier ist.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Bayern Niederbayern, Schloss Brauerei Irlbach von Poschinger-Bray
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Bierkrug 0,5l Bayern Niederbayern, Schloss Brauerei Irlbach von Poschinger-Bray

Bierkrug 0,5l Schloss Brauerei Irlbach von Poschinger Bray, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 13 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 9,6 cm, Durchmesser Öffnung 7,7, Gewicht: 577 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Die Schlossbrauerei Irlbach (auch: Irlbacher) ist eine Bierbrauerei im niederbayerischen Irlbach, einer Gemeinde im Landkreis Straubing-Bogen. Die Brauerei hatte 2008 eine Jahresproduktion von 90.000 Hektolitern. Bereits mehr als 500 Jahre gibt es die Brauerei, bis 1811 als Teil des Schlosses Irlbach, dann ausgelagert und an die Familie Poschinger-Bray verkauft. Bis zum Weiterverkauf 2016 an Arcobräu befand sie sich im Familienbesitz.

Weinheim, Baden-Württemberg

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Bierkrug 0,25l Bayern Schwaben, Adler-Brauerei Rettenberg
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Bierkrug 0,25l Bayern Schwaben, Adler-Brauerei Rettenberg

Bierkrug 0,25l Adler-Brauerei Rettenberg, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 9,5 cm, Durchmesser Boden 7,8 cm, Durchmesser Öffnung 6,3 cm, Gewicht: 317 Gramm, Punzierung: WW, 15, 15, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,50 Die Privat-Brauerei Zötler GmbH ist eine Brauerei in Rettenberg im Landkreis Oberallgäu. Jährlich werden etwa 45.000 hl Bier produziert.Die Geschichte der Zötler-Brauerei soll auf eine im Jahr 1447 am Fuße des Grünten gegründete Brauerei eines nicht genauer genannten Wirts zurückgehen. Dies veranlasste den Theologen Manfred Gohl zur Behauptung, die Zötler-Brauerei sei die älteste Familienbrauerei in Deutschland. Gohls Aussagen wurden im Nachrichtenmagazin Der Spiegel im Jahr 2004 medienwirksam dargestellt. Die Brauerei hat mit Kaufvertrag vom 10. August 2009 die Markenrechte bzw. die Kunden der Postbrauerei Karl Meyer Nesselwang zum 1. Dezember 2009 übernommen. Die Privat-Brauerei braut verschiedene Biersorten, darunter das 1447 naturtrüb, Zötler Gold sowie Zötler Gold alkoholfrei, Bayerisch Hell, Pils, Hefeweizen Hell, Hefeweizen alkoholfrei, Hefeweizen leicht und dunkel, St. Stephansbock, Korbinian Dunkel, Festbier, Maibock, Vollmond-Bier sowie seit 2010 für die Allgäuer Festwoche das Festwochenbier. Außerdem werden bei Zötler noch drei Biere der Marke Postbrauerei Allgäu sowie Erfrischungsgetränke der Marke Alpina-C hergestellt. Die Brauerei produziert seit 2013 zwei Limonaden, die ausschließlich aus Allgäuer Rohstoffen bestehen, keinen Zuckerzusatz oder Konservierungsstoffe enthalten und mit einem Heu-Extrakt verfeinert werden. Zötler gehört der 2006 gegründeten Initiative Die Freien Brauer an, einem Zusammenschluss unabhängiger Privatbrauereien in Europa. Laut Handelsregister befinden sich nur noch zu 60 % der Geschäftsanteile in Familienbesitz der Familie Zötler.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,25l Bayern Oberfranken Aichinger Brauerei Heiligenstadt
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Bierkrug 0,25l Bayern Oberfranken Aichinger Brauerei Heiligenstadt

Bierkrug 0,25l Aichinger Brauerei Heiligenstadt, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 11 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 8 cm, Durchmesser Öffnung 5,9 cm, Gewicht: 388 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,50 1870 Heinrich Hösch, Brauerei 1888 Carl Aichinger, Brauerei und Gasthof "Drei Kronen" 1932 Georg Aichinger, Brauerei und Gasthof "Drei Kronen" 1963 Friedhold Aichinger, Brauerei und Gasthof "Drei Kronen" 1979 Brauerei und Gasthof "Drei Kronen", Erwin Aichinger

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug Weizenbier Kelch, Bayern Unterfranken, Will-Bier Motten
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Bierkrug Weizenbier Kelch, Bayern Unterfranken, Will-Bier Motten

Bierkrug Weizenbier Kelch Will Brauerei, Motten, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 23,5 cm, Durchmesser Boden 8,3 cm, Durchmesser Öffnung 7,4 cm, Gewicht: 865 Gramm, Chip am Bodenfuß (sh. Bild), Punzierung: sahm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 6,75 Das Hochstiftliche Brauhaus in Bayern, ehemals Will-Bräu seit 1791, kann auf eine stolze Geschichte von über 200 Jahren zurückschauen. Als regionale Familienbrauerei sind wir fest in der Region mit ihrer Geschichte und Tradition verwurzelt. Kein Dorf ohne Wirtshaus. Eine in Bayern schier unumstößliche Wahrheit. Und am besten auch gleich ein Wirtshaus mit eigener Brauerei. Jedes kleine Dorf, jeder kleine Marktflecken benötigt neben einer Kirche, einem Bäcker und einem Friedhof also eine Brauerei. Manchmal ist es aber auch andersherum. Zumindest, wenn man den Erzählungen des Hochstiftlichen Brauhauses in Bayern, der ehemaligen Will-Bräu, Glauben schenken darf. Nach deren Historie kam nämlich das Wirtshaus nebst Brauerei zuerst, es war irgendwann im 9. Jahrhundert von der Fuldaer Geistlichkeit gegründet worden, und das Dorf, Motten, kam erst später, wuchs rund um die Gastwirtschaft herum. Ob das so stimmt, kann ich natürlich nicht beurteilen, aber dass es in dem kleinen Dörfchen Motten, das keine 2000 Einwohner zählt, mitten im Ortskern nach wie vor eine Brauerei gibt, das kann ich bestätigen. Und auch, dass hier nach wie vor Bier gebraut wird. Was einmal die Hochstiftliche Fuldische Amtsbrauerei gewesen war, wurde 1791 von Johann Georg Will gekauft und fortan für rund 200 Jahre von der Familie Will als Will-Bräu betrieben. Aus einer kleinen Dorfbrauerei wurde bis Mitte der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts eine der größten Privatbrauereien Bayerns, ein Stolz der Familie. Die Tradition endete 1987, als nach dem Tod von Helmut Will die Brauerei von der Hochstift Bräu in Fulda übernommen wurde. Aus der Will-Bräu wurde das Hochstiftliche Brauhaus in Bayern. Aber im Gegensatz zu vielen anderen Fusionen, im Rahmen derer zunächst eine Brauerei samt ihren etablierten Marken übernommen und anschließend in den Ruin gespart wird, so dass nur noch die Markenrechte übrigbleiben, liegt der Fall in Motten anders: Die Brauerei ist nach wie vor in Betrieb. Es ist Mittagszeit, und in der Hoffnung auf einen Brauereigasthof verlassen wir die Autobahn A7 und fahren ein paar Kilometer parallel auf der Landstraße. Die Brauerei in Motten ist schnell gefunden das Sudhaus steht tatsächlich mitten im Ort. Durch die offene Tür kann man direkt auf die kupfernen Sudkessel sehen. Offensichtlich ist ein Sud gerade fertig geworden, denn neben dem Gebäude parkt ein Lastwagen, in den durch ein Rohr frische und dampfende Treberreste kleckern. Idealerweise müsste jetzt direkt neben der Brauerei ein Brauerei-Gasthof sein, denke ich, drehe mich um und schaue genau auf den Schriftzug Brauerei-Gasthof . Für einen Moment hüpft mein Herz, aber nur für einen Moment. Auf den zweiten Blick sehe ich nämlich, dass der Gasthof geschlossen ist. Nicht nur, dass drinnen kein Licht brennt, sondern es scheint dauerhaft geschlossen zu sein. Alles ist verriegelt und dunkel, und in den Glaskästen am Eingang hängen weder Öffnungszeiten noch eine Speisekarte aus. Nein, hier scheint niemand mehr einkehren zu können. Schade! Und so bleibt es einmal mehr nur bei einem kurzen Halt. Ein paar Bilder von der Brauerei und ein weiteres Bild, um den geschlossenen Brauerei-Gasthof zu dokumentieren. Mehr nicht.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Baden-Württemberg, Hofbrauhaus Hatz Karlsruhe
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Bierkrug 0,5l Baden-Württemberg, Hofbrauhaus Hatz Karlsruhe

Bierkrug 0,5l Hofbrauhaus Hatz Karlsruhe, gegründet 1863, Steinzeug weiß Siebdruck glaciert, Höhe 12,4 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 9,5 cm, Durchmesser Öffnung 7,5 cm, Gewicht: 619 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Der Grundstein zum Hofbrauhaus Hatz wurde im Jahr 1863 von August Hatz, einem Sohn des damaligen Rastatter Posthalters Theodor Hatz, gelegt. Im elterlichen Haus Zur Post eröffnete er am 22. Dezember 1863 eine Bierwirthschaft und schenkte dort sein selbstgebrautes Bier aus. Schon nach wenigen Jahren erweiterte August Hatz seinen Betrieb und nahm den benachbarten Badischen Hof hinzu. Während des deutsch-französischen Krieges von 1870 71 kam den Rastatter Brauereien, von denen es damals nicht weniger als 21 gab, der Umstand sehr gelegen, dass die Festungsstadt ungewöhnlich stark mit Militär belegt war und die Soldaten einen gesunden Bierdurst entwickelten. Der Bierumsatz stieg in ungeahnter Weise an. Auch August Hatz musste seinen Betrieb wesentlich vergrößern, um den Bedarf der durstigen Garnison decken zu können. Ab 1882 wurden wichtige technische Neuerungen in den Betrieb eingebracht. So erhielt der Brauereibetrieb seinen ersten Gasmotor. Der Karlsruher Architekt Walter versah den Betrieb mit den ersten Kellern und die erste Eismaschine wurde aufgestellt, die das Natureis aus der Murg überflüssig machte. Jäh unterbrochen wurde die Entwicklung des Brauereibetriebes am 7. März 1886 als ein Großfeuer alles, was August Hatz in 23 Jahren aufgebaut hatte, buchstäblich in Schutt und Asche legte. Anstelle der alten, abgebrannten Brauerei wurde von August Hatz ein neuer Bau errichtet, der mit allen technischen Errungenschaften der damaligen Zeit ausgestattet wurde. 1905 erreichte die Brauerei einen weiteren wichtigen Meilenstein. Die Brauerei Hatz wurde hoffähig . Am 20.07.1905 verlieh der Großherzog von Baden der Firma August Hatz Söhne das Hofprädikat und aus der Brauerei wurde das Hofbrauhaus August Hatz Söhne . Der zweite Weltkrieg unterbrach die erfolgreiche Entwicklung der Brauerei erneut, denn bei einem Luftangriff im Januar 1945 war das Hofbrauhaus Hatz der am meisten von Kriegsschäden betroffene Industriebetrieb in Rastatt. Mit dem Wiederaufbau wurde neben einer hochmodernen Brauerei auch eine Mälzerei aufgebaut, um eigenes Malz herzustellen. In der Nachkriegszeit bestimmten die Nachfolgegenerationen um Albert Hatz, Hubert Kilian-Hatz und Dr. Thomas Hatz die Geschicke des Unternehmens. Erfolgreich entwickelten sie die Brauerei weiter. So führten sie als eine der ersten Brauereien der Region Hatz Bottle ein und feierten damit sehr erfolgreich das Revival der kleinen Bügelflasche. Auch der markante Werbeslogan Wer hat, der Hatz stammt aus dieser Zeit. Anfang der 2000er Jahre kristallisierte sich heraus, dass man familienintern keine langfristige Fortführung der Brauerei sicherstellen konnte. Daraufhin fand man in der Brauerei Moninger aus dem nahegelegenen Karlsruhe einen Partner, der das Hofbrauhaus Hatz erwarb. Das Original Sudhaus wurde in Rastatt abgebaut und in Karlsruhe wieder aufgebaut. Das Brauerteam rund um den damaligen Hatz Braumeister Michael Riedl braute fortan in Karlsruhe die Hatz Biere nach den bewährten Rezepturen. Im Jahre 2018 haben wir, die Brauerfamilie Scheidtweiler die Mehrheit an den Brauereien Hatz und Moninger erworben. An die erfolgreiche und großartige Tradition der Familie Hatz anzuknüpfen, die über Generationen hinweg höchste handwerkliche Braukunst verkörperte, steht seitdem im Zentrum unseres täglichen Handelns.

Weinheim, Baden-Württemberg

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Bierkrug 0,5l Hamburg, Astra BB St. Pauli - Jubiläumskrug 100 Jahre
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Bierkrug 0,5l Hamburg, Astra BB St. Pauli - Jubiläumskrug 100 Jahre

Bierkrug 0,5l Astra BB, Hamburg-St. Pauli - Jubiläumskrug 100 Jahre, Steinzeug beige Siebdruck glaciert, Höhe 12,5 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 9,4 cm, Durchmesser Öffnung 7,8 cm, Gewicht: 574 Gramm, Punzierung: Herstellerstempel, 0, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Astra ist eine deutsche Biermarke. Sie gehört zur Holsten-Brauerei, die wiederum eine Tochtergesellschaft der dänischen Brauerei Carlsberg ist. Das Bier wurde zunächst von der 1897 gegründeten Bavaria-Brauerei in der Stadt Altona gebraut und trug bis 1909 den Namen Bavaria. Als Ahnherr gilt der Niederländer Peter I. de Voss, der bereits 1647 in Altona Bier braute. 1922 fusionierte die Bavaria-Brauerei mit der 1863 gegründeten Actien-Brauerei aus Hamburg-St. Pauli zur Bavaria-St. Pauli-Brauerei. 1932 wurde die Braustätte in Altona geschlossen und der Sitz des Unternehmens von Altona nach Hamburg verlegt. Nach der Übernahme der Harburger Aktienbrauerei 1920 wurde das Bier bis 1973 auch in Harburg am Schwarzenberg gebraut. Ab 1971 gehörte die Bavaria-St. Pauli-Brauerei den Reemtsma Cigarettenfabriken, ab 1990 der Gebrüder März KG und ab 1994 Brau und Brunnen. Nachdem Brau und Brunnen die Schließung der Braustätte in St. Pauli angekündigt hatte, übernahm die Stadt Hamburg im Januar 1998 die Brauerei und verkaufte sie im Dezember 1998 an die Holsten-Brauerei. 1998 wurde die Was-dagegen? -Werbekampagne gestartet und 2000 das alte Logo mit zwei Löwen und einem Fass durch ein Logo mit Herz und Anker ersetzt. 2003 wurde die Braustätte in St. Pauli geschlossen. Die Braustätte der Holsten-Brauerei in Altona-Nord übernahm die Produktion des Bieres. 2004 übernahm die dänische Brauerei Carlsberg die Holsten-Brauerei.[9] Im November 2019 wurde die Produktion des Bieres von Altona-Nord nach Hausbruch verlagert.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Baden-Württemberg, Mönchs Klosterbräu, seit über 135 Jahren, Bad Herrenalb
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Bierkrug 0,5l Baden-Württemberg, Mönchs Klosterbräu, seit über 135 Jahren, Bad Herrenalb

Bierkrug 0,5l Mönchs Klosterbräu, seit über 135 Jahren, Bad Herrenalb, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 12,8 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 9,5 cm, Durchmesser Öffnung 7 cm, Gewicht: 622 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Klosterbrauerei Sigrid Mönch Bad Herrenalb 1863 gegründet 1893 Brauerei zum Ochsen Andreas Mönch 1925 Brauerei zur Post Gebr.Mönch 1930 Klosterbrauerei Gebr.Mönch 1948 Klosterbrauerei Hermann Mönch 1958 Klosterbrauerei Oskar Mönch 1972 Klosterbrauerei Eleonore Mönch ....... Klosterbrauerei Sigrid Mönch

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Bierkrug 0,5l Bayern Oberfranken, EKU - Erste Kulmbacher Actienbrauerei - Der Postilion
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Bierkrug 0,5l Bayern Oberfranken, EKU - Erste Kulmbacher Actienbrauerei - Der Postilion

Bierkrug 0,5l EKU - Erste Kulmbacher Actienbrauerei - Der Postilion, Steinzeug grau Siebdruck (leicht ausgebleicht) glaciert, Höhe 13,3 cm, Durchmesser Boden 10 cm, Durchmesser Öffnung 7,5 cm, Gewicht: 628 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Die Erste Kulmbacher Actienbrauerei AG (1872 1996) in Kulmbach war eine börsennotierte Aktiengesellschaft und eine der bekanntesten Bierbrauereien in Deutschland; sie wurde meist unter ihrer Biermarke EKU genannt. Das Unternehmen wurde als Erste Culmbacher Actien-Exportbier-Brauerei Aktiengesellschaft am 2. November 1872 in Dresden von vier ortsansässigen Geschäftsleuten zusammen mit dem Kulmbacher Bürgermeister Karl Rosenkrantz gegründet. Der Sitz des Unternehmens war Dresden, die Produktionsstätte befand sich als Zweigniederlassung in Kulmbach. Die Gesellschaft wurde an der Börse in Dresden notiert. Als Vorstand bestellten sie den Kulmbacher Michael Taeffner (1834 1900). Taeffner war ein erfahrener Bierbrauer der schon 1869 mit acht weiteren Gesellschaftern das Kommunbrauhaus II von der Stadt Kulmbach erworben hatte. Jene Brauerei befand sich in der Webergasse in Kulmbach, die damals noch am Stadtrand lag. Doch bereits 1870 war dies Braustätte zu klein, um nur den Bierbedarf ihrer Gesellschafter zu decken. Sie verkauften deshalb ihre Brauerei an die in Dresden neu gegründete Aktiengesellschaft. Die Aktionäre hatten vor, die übernommene Brauerei zu modernisieren und auszubauen. Sie planten, Bier zu exportieren, also nicht nur für den örtlichen Bedarf Bier zu brauen. Das Unternehmen ist damit die erste Brauerei in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft in Kulmbach und trägt deshalb den Namen Erste Culmbacher Actien-Exportbier-Brauerei. Die Gründung der Aktiengesellschaft war ein erster Schritt in die Industrialisierung des Brauereigewerbes. Vor allem die von Carl von Linde, in den 1870er Jahren entwickelte Eismaschine machte es möglich, das Bier ganzjährig zu kühlen und damit auch den Transport des Bieres zu ermöglichen. Die Brauerei wurde in zwei Bauphasen modernisiert. In der ersten Phase von 1873 bis 1875 erfolgte der Umbau des ehemaligen Kommunbrauhauses, der Neubau eines Kühlhauses und Gärkellergebäudes, ein Lagerkellergebäude und ein Maschinen- und Kesselhaus, sowie der Baubeginn für eine neue Mälzerei. In der zweiten Bauphase wurden 1881 Gär-, Lager- und Eiskeller erweitert, 1884 ein Eismaschinenhaus gebaut, 1884 85 eine Pferdestallanlage erstellt, 1885 86 die Brauereifront neu gestaltet, 1886 Maschinen und Kesselhaus vergrößert, sowie 1890 das Sudhaus vergrößert und Gär- und Lagerkeller erweitert. Die Ausweitung der Produktionskapazitäten führte zu einer immer größeren Verdichtung auf dem innerstädtischen Areal. Bis auf zwei Wohnhäuser konnte EKU alle Grundstücke in dem Quartier erwerben und größtenteils bebauen. Die Entwicklung der Brauerei bis zum Jahr 1900 ist beeindruckend. Die Bierproduktion betrug 17.700 hl im Jahr 1872 und 210.000 hl in 1900. Es wurden 210 Arbeitnehmer beschäftigt. In Bayern gehörte EKU zu den größten Brauereien. In Kulmbach hatte EKU den höchsten Bierausstoß. Die nächstgrößere Brauerei erreichte nur die Hälfte dieses Ausstoßes. Die Biere wurden vielfach ausgezeichnet. So mit einer Goldenen Medaille in Leipzig 1905. Dies war ein großer Erfolg von Michael Taeffner, der am 14. Mai 1900 stirbt. Dem fast ungebremsten Aufschwung Ende des 19. Jahrhunderts folgten ab 1900 empfindliche Rückschläge, die die gesamte Kulmbacher Brauindustrie trafen. Der Bier-Export ging stetig zurück und erreichte 1910 einen absoluten Tiefpunkt. Bereits im Jahre 1900 1901 sank der Bierabsatz auf 176.244 hl. Der Grund dafür war nicht nur die konjunkturelle Lage, sondern ein Prozess, der im Jahre 1899 stattfand und viel Staub aufwirbelte, weil den Kulmbacher Brauereien eine Verletzung des bayerischen Reinheitsgebotes und Nahrungsmittelverfälschungen vorgeworfen wurde. Der Grund war die Verwendung von gebranntem Stärkezucker statt Malz zur Färbung des dunklen Bieres. Im Jahre 1906 stellte EKU auch Flaschenbier her, nachdem bisher Bier nur in Fässern ausgeliefert wurde. In kurzen Abständen folgten die anderen Brauereien in Kulmbach. 1910 kam es zu weiteren staatlichen Auflagen. Das bayerische Staatsministerium des Innern ordnete an, dass der Abstand des Füllstriches vom oberen Rand des Bierglases zwei bis vier Zentimeter betragen muss. Dies war ein Erfolg der gegen schlechtes Einschenken meuternden Biertrinker. Das Unternehmen überlebte den Ersten Weltkrieg bei einer stark gedrosselten Produktion, die nur noch ein Siebtel der Höhe in der Friedenszeit erreichte. Die Schwierigkeiten in der Rohstoffversorgung hielten auch nach den Kriegsjahren an. Im Geschäftsjahr 1922 23 konnte erstmals seit Bestehen des Unternehmens keine Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Im Geschäftsjahr 1923 24 betrug die Bilanzsumme inflationsbedingt 625.975.861.611.428.253,45 Mark. EKU hatte nach dem Ersten Weltkrieg und nach der Inflation eindeutig die S

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Bierkrug 0,5l Baden-Württemberg, Brauerei Krchner Leonberg-Eltingen
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Bierkrug 0,5l Baden-Württemberg, Brauerei Krchner Leonberg-Eltingen

Bierkrug 0,5l Brauerei Krchner Leonberg-Eltingen, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 12 cm, Durchmesser Boden 9,3 cm, Durchmesser Öffnung 7,8 cm, Gewicht: 611 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Paul Kirchner Bierbrauerei Eltingen 1877 gegründet 1886 Brauerei zum Rößle Paul Kirchner 1951 Paul Kirchner Bierbrauerei Die Erben der traditionsreichen Eltinger Brauereigaststätte samt Hotel verhandeln derzeit mit einem Käufer. Der bisherige Pächter sieht für das Hotel so keine Chance mehr. Am Wochenende hat heimlich, still und leise eine Eltinger Institution geschlossen. Der Pächter und Hotelier Thomas Figge hat seinen Pachtvertrag für das traditionsreiche Hotel Kirchner nicht verlängert. Die Erben und Besitzer der einstigen Eltinger Brauerei stehen in Verkaufsverhandlungen für das Areal an der Leonberger Straße. Dabei könnte auch ein Hotelier das Rennen machen. Ein handgemaltes Schild mit der Aufschrift, Küchenzeilen zu verkaufen kündet vom Aus des Hotel Kirchners in seiner jetzigen Form. Nach 15 Jahren hat Thomas Figge nun endgültig das Handtuch geworfen. Wir haben vor fünf Jahren nochmals den Pachtvertrag verlängert, und haben darauf gehofft, dass die Besitzer hier renovieren und investieren. Doch dieser Wunsch habe sich nicht erfüllt. Der Kirchner-Erbe Rainer Glos bestätigt, dass er sich von den einstigen Brauerei-Immobilie trennen wolle. Die Rendite sei bei solchen Objekten einfach zu gering. Der Sanierungsstau sei groß, sagen Interessenten und Gastronomen. Der heutige Hoteltrakt stammt aus den 80er Jahren, der Wirtschaftsbau stammt aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Damals versorgte Kirchner mit seinem Bier noch den ganzen Altkreis, 1972 wurde die Produktion eingestellt. Hofbräu übernahm die Bezugs- und Vertriebsrechte für das Bier, die Erben die Liegenschaften, wozu auch die Gaststätte und Fremdenzimmer des Ochsen in der Leonberger Altstadt gehören. Die Zukunft für das Areal an der Leonberger Straße ist offener denn je. Vor allem die Hotel- und Zimmereinrichtung entspricht nicht mehr den Wünschen der Gäste von heute. Dem Vernehmen nach hat ein Hotelier aus dem Landkreis Ludwigsburg Interesse an dem Objekt, offenbar geht er von einer Kernsanierung aus.

Weinheim, Baden-Württemberg

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Bierkrug 0,5l Bayern Mittelfranken, Brauerei Hauff Lichtenau, seit 1489
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Bierkrug 0,5l Bayern Mittelfranken, Brauerei Hauff Lichtenau, seit 1489

Bierkrug 0,5l Brauerei Hauff Lichtenau, seit 1489, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 12,4 cm, Durchmesser Boden 9,6 cm, Durchmesser Öffnung 7,5 cm, Gewicht: 565 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Aktuell herrscht eine harte Situation für alle Händler, besonders prekär ist die Lage aber für Brauereien. Mit der mittelfränkischen Hauff-Bräu ist nun für die nächste Brauerei das Aus besiegelt. Ende März soll das Unternehmen, das auf eine 532-jährige Tradition zurückblickt, zumachen. Ende März gehen bei die Lichter aus, wie die Fränkische Landeszeitung (FLZ) in ihrer Printausgabe vom Freitag berichtet. Mit der mittelfränkischen Brauerei aus dem Landkreis Ansbach trifft es ein Unternehmen mit 532-jähriger Brautradition. Der Schritt kommt unerwartet, weil es 2016 noch so aussah, als könnten die Besitzer dem Schicksal des Brauereisterbens entgehen. Der Betrieb aus Lichtenau ging damals eine Kooperation mit dem Branchenriesen Tucher Bräu ein, der die Fass- und Flaschenabfüllung für Hauff-Bräu übernahm und in den Vertrieb mit einstieg. Die Familienrezepte der Hauff-Bräu wurden aber weiterhin im Sudhaus in Lichtenau gebraut. Dort produzierte Tucher zudem die wiederbelebte Ansbacher Traditionsmarke Hürner. Das "Hürner Hell" wurde erstmals wieder 2017 beim Frühlingsfest in Ansbach ausgeschenkt. Die Tucher Bräu hat den Vertriebsvertrag mit dem mittelfränkischen Traditionsunternehmen nun aber zum 31. März 2021 gekündigt. Mit diesem Datum endet dann auch der Betrieb bei Hauff-Bräu. Schuld sei die Corona-Krise, von der Gastgewerbe und Zulieferer besonders betroffen seien. Es sei eine strategische Entscheidung, die dadurch ausgelöst wurde, wie Tucher-Sprecher gegenüber der Zeitung erklärt.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Bayern Niederbayern, Aldersbacher Brauerei - über 730 Jahre
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Bierkrug 0,5l Bayern Niederbayern, Aldersbacher Brauerei - über 730 Jahre

Bierkrug 0,5l Aldersbacher Brauerei - über 730 Jahre, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 12,9 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 9,8 cm, Durchmesser Öffnung 7,5 cm, Gewicht: 613 Gramm, Punzierung: Made in Germany, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Die Brauerei Aldersbach Frhr. v. Aretin GmbH & Co. KG ist eine traditionsreiche Mittelstandsbrauerei im niederbayerischen Klosterwinkel. Der Jahresausstoß (Bier und alkoholfreie Getränke) beträgt etwa 90.000 Hektoliter. Die Ursprünge der Brauerei Aldersbach liegen im Hochmittelalter. Im Jahre 1146 gründeten Mönche aus dem fränkischen Ebrach das Zisterzienser-Kloster Aldersbach. In kurzer Zeit wuchs der Ort zu einem wirtschaftlichen, kulturellen, geistigen und geistlichen Zentrum heran. Schon bald nach der Klostergründung fingen die Mönche an, Bier zu brauen. Bereits 1268 wird der Brauereibetrieb durch einen Schiedsbrief des Grafen Albert von Hals urkundlich bezeugt. Damit gehört die Brauerei Aldersbach zu den ältesten Braustätten der Welt. Trotzdem war das Hauptgetränk bis ins 16. Jahrhundert hinein der Wein, der auch in der Gegend um Aldersbach angebaut wurde. Klimaveränderungen und Reblauskatastrophen beendeten den Weinanbau und Bier wurde zum Haupt- und Volksgetränk der Bayern. Waren bis dahin vor allem die Klosterbrauereien für die Herstellung von Bier und die Versorgung der Bevölkerung verantwortlich, so entstanden ab diesem Zeitpunkt auch an vielen Orten Schlossbrauereien, die zum Teil noch heute existieren. Im 17. Jahrhundert kam es zu staatlichen Eingriffen in die Braurechte. Selbst Aldersbach musste um seine Braugerechtigkeit fürchten, da im Dreißigjährigen Krieg die entsprechende Urkunde verloren gegangen war. 1644 bekam das Kloster die Braugerechtigkeit durch Kurfürst Maximilian I. wieder bestätigt. Der zunehmende Bierkonsum erforderte 1734 den Bau eines neuen Sudhauses. In diesem Gebäude ist heute das Brauereimuseum untergebracht. Im Jahre 1780 entstand ein neuer Bierkeller. Die Säkularisation traf Aldersbach hart: 1803 wurde das Kloster aufgelöst und die Brauerei zunächst an einen Bierbrauer aus Passau verkauft. Wenige Jahre danach, im Jahre 1811, erwarb Johann Adam von Aretin die Klosterbrauerei; bereits im Jahre 1806 hatte er Wald- und Ackerflächen um das Schloss Haidenburg herum gekauft. Bis heute ist die Brauerei im Besitz der Familie. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden viele kleinere Brauereien in der Umgebung aufgekauft; weitere Zukäufe folgten nach dem Ersten Weltkrieg sowie in den 1950er- und 1960er-Jahren, darunter die Brauereien in Gossersdorf und Konzell (Landkreis Straubing-Bogen) sowie eine Brauerei in Lam (Landkreis Cham). Die Brauerei Aldersbach, seit 1. Januar 2005 als GmbH & Co KG geführt, befindet sich nach wie vor in Besitz der Familie von Aretin und zählt heute zu den erfolgreichsten Brauereien in Bayern. Im Sommer 2008 wurden große Teile der Passauer Peschl Brauerei gekauft, seitdem beliefert die Brauerei Aldersbach die ehemaligen Kunden der Peschl-Bräu mit ihren Getränken. Besonders bekannt ist das Aldersbacher Bräustüberl, da man sich dort seine Brotzeiten selber mitbringen kann. 2016 fand die Bayerische Landesausstellung Bier in Bayern in Aldersbach statt. Dabei konnte sowohl der historische als auch der moderne Brauereiteil besichtigt werden.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Bayern Oberfranken, Zeltbräu Hof - Schlappenbier
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Bierkrug 0,5l Bayern Oberfranken, Zeltbräu Hof - Schlappenbier

Bierkrug 0,5l Zeltbräu Hof - Schlappenbier, Steinzeug schwarz Siebdruck glaciert, Höhe 15,8 cm, Durchmesser Boden 10 cm, Durchmesser Öffnung 7,6 cm, Gewicht: 929 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Zeltbräu war eine Brauerei in der Stadt Hof. Sie wurde im Jahr 1856 gegründet. Im Jahr 2010 wurde vom Brauereiinhaber Lars Bredow erstmalig Insolvenz angemeldet. Ende 2010 wurde die Brauerei von der Helmbrechtser Unternehmerfamilie Schneider übernommen und unter ES Brau & Water GmbH weitergeführt. Bereits im Januar 2011 wurde dann auch für diese Firma Insolvenz angemeldet. Der Betrieb wurde 2011 endgültig eingestellt. Die Firma beschäftigte zuletzt 10 Mitarbeiter. Bekannt war die Brauerei u. a. für das sogenannte Schlappenbier welches traditionell für den Hofer Schlappentag gebraut wird. Seit der Schließung wird das Schlappenbier von der Brauerei Scherdel hergestellt.

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Bayern Oberbayern, Weismainer Püls-Bräu - original 1798er
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Bierkrug 0,5l Bayern Oberbayern, Weismainer Püls-Bräu - original 1798er

Bierkrug 0,5l Weismainer Püls-Bräu - original 1798er, Steinzeug grau Siebdruck glaciert, Höhe 15,4 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 8,6 cm, Durchmesser Öffnung 7 cm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Püls Bräu ist eine Bierbrauerei in der oberfränkischen Stadt Weismain. Im Püls Bräu wurde seit 1798 von der Familie Püls gebraut.[2] Seit der Gründung der Brauerei war diese bis 2022 in der sechsten Generation im Familienbesitz. Am 1. Oktober 2022 wurde sie von der Bayreuther Brauerei Gebr. Maisel übernommen.

Weinheim, Baden-Württemberg

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Bierkrug 0,5l Bayern Oberbayern Postbräu Holzkirchen
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Bierkrug 0,5l Bayern Oberbayern Postbräu Holzkirchen

Bierkrug 0,5l Postbräu Holzkirchen, Steinzeug grau Aufgelegt Salzglasur, Höhe 13,8 cm, Durchmesser Boden 12 cm, Durchmesser Öffnung 7,5 cm, Gewicht: 846 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Mitte des 15. Jahrhunderts ließ der Tegernseer Abt Kaspar Aindorffer auf dem Marktplatz in Holzkirchen den heute noch vorhandenen Brunnen graben. In diesen Jahren dürfte auch im Haus Zum Bau neben dem alten Rathaus die erste Holzkirchner Brauerei ihren Betrieb aufgenommen haben. Damit kann Holzkirchen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf mehr als 500 Jahre Brautradition verweisen. Von den beiden im Jahr 1995 noch bestandenen Holzkirchner Brauereien fehlen Aufzeichnungen über die genauen Gründungsjahre. In den Jahren um 1670 werden jedoch erstmals in den Urkunden der Marktgemeinde Holzkirchen 4 Brauhäuser (Bauernbräu, Hauslbräu, Oberbräu und Unterbräu) genannt. Der Bauernbräu wurde 1827 in Postbräu umbenannt, nachdem der damalige Besitzer dieses Anwesens, Jakob Holfeld, im Jahre 1816 erster Holzkirchner Posthalter wurde. Seit der ersten urkundlichen Nennung wechselte der Bauernbräu bzw. der Postbräu durch die Jahrhunderte häufig den Besitzer. Die Braustätte kam in diesen Zeiten kaum über eine örtliche Bedeutung hinaus. Brauereigenossenschaft Holzkirchen, vormals Postbräu Holzkirchen; 1995 Übernahme durch Holzkirchner Oberbräu; Marke Holzkirchner weitergeführt von König Ludwig Brauhaus Holzkirchen

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Bayern Oberbayern, Ayinger Brauerei - Celebrator
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Bierkrug 0,5l Bayern Oberbayern, Ayinger Brauerei - Celebrator

Bierkrug 0,5l Ayinger Brauerei - Celebrator, Steinzeug weiß Siebdruck glaciert, Höhe 14 cm, Durchmesser Boden 8,5 cm, Durchmesser Öffnung 7,2 cm, Gewicht: 619 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Die Brauerei Aying Franz Inselkammer KG ist eine private Brauerei im Dorf Aying, das 25 Kilometer südöstlich von München im Landkreis München liegt. Die Brauerei wurde 1878 von Johann Liebhard gegründet und wird bis heute als Familienunternehmen geführt. 1999 wurde ein neues Brauhaus an der Münchner Straße in Aying eröffnet. Hier hat seit August 2008 die gesamte Verwaltung ihren Sitz. Der Ausstoß betrug 2020 etwa 90.000 hl. Johann Liebhard (1845 1910), der Gründervater der Brauerei Aying, übernahm im Jahr 1876 von seinem Vater Franz Liebhard den land- und forstwirtschaftlichen Betrieb. Dieses Anwesen Zum Pfleger mit einer Tafernwirtschaft mit Krug- und Herbergsrecht und einer angeschlossenen Metzgerei war bereits seit etwa 1810 in Familienbesitz. Liebhard fasste zusammen mit seinem Vater den Entschluss, in den konjunkturell guten Jahren nach dem Sieg Deutschlands über Frankreich eine Brauerei zu gründen. Dies tat er aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach Bier der um Aying liegenden Wirtschaften und Gehöfte mit vielen biertrinkenden Knechten und Mägden. Eine Rolle spielte auch die bereits 1873 von Anton Schuster, einem Nachbarn, gegründete Brauerei im Sixthof von Aying. Die Gründung einer Brauerei war in dieser Zeit nichts Ungewöhnliches, da es ab 1876 dank der Erfindung der Kühlmaschine von Carl von Linde möglich war, untergäriges Bier ganzjährig herzustellen, und die damalige Beschränkung der Sudzeiten auf die kältere Jahreszeit von Michaeli, dem 29. September, bis Georgi, dem 23. April, an Bedeutung verlor. Auch die von Louis Pasteur im Jahre 1873 entdeckte Rolle der Hefezellen für die Gärung erleichterte den Bierbrauern die Arbeit. Oftmals waren Hopfen und Malz verloren , falls der damalige Prozess der Spontangärung in einer Fehlgärung endete und die aus der Maische gewonnene Bierwürze verdarb. So fing Liebhard 1877 mit dem Bau der Ayinger Brauerei an und errichtete hinter dem Herrenhaus ein Sudhaus, eine Mälzerei sowie Gär- und Lagerkeller. Die früher klösterliche Tafernwirtschaft wurde zu einem Brauereigasthof mit fünf Hotelzimmern erweitert. Die benötigten Materialien und Gerätschaften konnten per Bahn geordert und vom nächstgelegenen Bahnhof in Sauerlach mit Pferd und Wagen transportiert werden. Da Johann Liebhard selbst kein Brauer war, beschäftigte er als ersten Braumeister Johann Radler. Am 2. Februar 1878 konnte Johann Liebhard laut einer Tagebucheintragung sein erstes Bier ausschenken. Bereits in den ersten Jahren zählten einige Wirtshäuser der näheren Umgebung von Aying wie z. B. in Egmating, Aschbach, Pframmern, Gauting, Brunnthal, Sauerlach, Markt Schwaben und Forstinning zu den Abnehmern der Brauerei, ebenso Liebhards Schwester Barbara Steyrer, die in Keferloh eine Wirtschaft hatte und in größeren Mengen das Bier aus Aying bezog, gerade wenn Anfang September der jährlich bedeutende Viehhandelstag in Keferloh stattfand. Im Jahr 1890 verstarb Nachbar und Konkurrent Anton Schuster, der Bräu vom Sixthof. Dessen junger Sohn Kaspar war mit dem Sixthof und der Brauerei überfordert und das Anwesen wurde 1895 aufgelöst. Die Gebäude wurden an verschiedene Eigentümer verkauft, wobei der Hof an einen Brauereibesitzer im nahen Siegertsbrunn ging. So konnte Liebhard den Sixthof am 30. Oktober 1897 von Mathias Braun kaufen und wurde damit zum alleinigen Bräu von Aying. Liebhard war dem technischen Fortschritt gegenüber aufgeschlossen und so unterstützte er 1898 zusammen mit dem Bürgermeister Michael Kometer und der Gemeinde Peiß das Projekt der lokalen Eisenbahnstrecke nach München. Am 2. März 1900 wurde die Bahn genehmigt. Liebhards Konzept ging auf und so wurde sein Gesuch vom 15. September 1901 anerkannt, beim Endbahnhof Aying eine Restauration (Gastwirtschaft) eröffnen zu dürfen. Ebenso befürwortete im November 1901 die Gemeinde Peiß ein Gesuch, das Liebhard zusammen mit Josef Biechl von Dürrnhaar einreichte, beim Bau der Lokalbahn im Gemeindebereich Peiß Cantinen mit vollständigem Gastwirtsbetrieb zu errichten. Dies brachte der Brauerei einiges an zusätzlichem Ausstoß. Am 1. April 1902 wurde mit dem Bau der Eisenbahn begonnen und am 28. Mai 1904 erfolgte eine erste Probefahrt. Dem folgte am 12. Juni 1904 eine weitere technische Errungenschaft und der erste private Telefonanschluss wurde im Haus von Liebhard errichtet mit Anschluss an die Telegrafenanstalt in Aying. Bald nach der Hochzeit seiner ältesten Tochter Maria Liebhard mit dem aus Perlach stammenden August Zehentmair (1880 1936) am 3. Mai 1904 übergab Johann Liebhard den Besitz in Aying an seine Tochter, da er keine männlichen Nachkommen hatte. Johann Liebhard, der Gründervater der Brauerei starb im Jahr 1910 und seine Enkeltochter Maria Kreszenz Zehentmair erblickte 1911 das Licht der Welt. Im selben

Weinheim, Baden-Württemberg

Bierkrug 0,5l Bayern Niederbayern, Privatbrauerei Falter Regen - Bürgerbräu Regen seit 1649
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Bierkrug 0,5l Bayern Niederbayern, Privatbrauerei Falter Regen - Bürgerbräu Regen seit 1649

Bierkrug 0,5l Privatbrauerei Falter Regen - Bürgerbräu Regen seit 1649, Steinzeug grau Siebdruck unglaciert, Höhe 15,7 cm, Durchmesser Boden (eingelassen) 8,5 cm, Gewicht: 680 Gramm, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Die Brauerei Falter (vollständig Privatbrauerei J.B. Falter KG, auch Falter) ist eine Bierbrauerei im niederbayerischen Regen, einer Stadt im gleichnamigen Landkreis Regen. Die Brauerei hatte 2008 eine Jahresproduktion von 50.000 Hektolitern, zu ihr gehört ein Brauereigasthof. 1649 wurde erstmals vor den Toren des damaligen Marktes Regen unter Lorenz Geiger ein Brauhaus gegründet. 1928 übernahm Johannes Baptist Falter einer der Söhne von Michael Falter, dem Gründer des Falterbräu in Drachselsried die Brauerei und benannte sie Bürgerbräu Regen . Das Unternehmen befindet sich seitdem im Familienbesitz; 1981 ging es auf Sepp Falter sen. (der es zur Privatbrauerei Falter machte) und 2007 auf Sepp Falter jun. über. Die Flaschenfüllerei, der Bürotrakt und ein großer Festsaal wurden 1973 neu gebaut, zehn Jahre später folgte das Sudhaus und 1986 wurde der Brauereigasthof neu errichtet.

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Bierkrug 0,5l Bayern Mittelfranken, Landwehrbräu Reichelshofen J. Alt - Replika
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Bierkrug 0,5l Bayern Mittelfranken, Landwehrbräu Reichelshofen J. Alt - Replika

Bierkrug 0,5l Landwehrbräu Reichelshofen J. Alt - Replika, Steinzeug grau Siebdruck Salzglasur, Höhe 13,7 cm, Durchmesser Boden 9,5 cm, Durchmesser Öffnung 7,1 cm, Gewicht: 750 Gramm, Punzierung: Handarbeit, gebraucht Versand: Hermes bruchsicher 4,95 Ca. 1150 ein Rasthaus mit Zollstation entsteht An der Grenze der Vogteien Endsee und Rothenburg errichten die Herren Hohenlohe eine Zollstelle. So entsteht auch ein Rasthaus und eine Schmiede. Das Weinhaus Reichelshofen auf dem Gelände des heutigen Gasthofes wird 1387 von Heinrich Toppler -dem großen Bürgermeister Rothenburgs- erworben. Nach dessen Tod 1410 Verkauf durch die Erben. Ein Michael Gundel gründet 1755 die Brauerei nachdem die Stadt Rothenburg auch die Braurechte für das Umland gestattet hatte. Für 100.000 Goldmark erwirbt Johann Alt -Schwiegervater von Wilhelm Wörner sen. 1913 die Brauerei- und firmiert als Brauerei Alt. Die Brauerei firmiert seit 1930 unter Wilhelm Wörner sen. Erstmals als LANDWEHR-BRÄU. Eine Mälzerei wird angegliedert und nach dem Einstieg von Wilhelm Wörner jun. Ende der 1960er Jahre wird ständig weiter investiert und modernisiert und vor allem der Kundenkreis stark erweitert. Höhepunkt der Investitionen war eine neue Abfüllung, Sudhaus mit Automatik und Lagerhallen mit Werkstätten und ein Verwaltungsgebäude. 2012 verstirbt Wilhelm Wörner ohne direkte Erben. Die langjährigen Geschäftsführer Gerhard Ilgenfritz und Roland Hausmann werden als solche bestimmt und sind die heutigen Inhaber.

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